Aktuelle Mitteilungen

Hinweise auf neue Forschungsprojekte und Forschungsergebnisse, zu Veranstaltungen, neuen Publikationen und  Aktivitäten des IPP.

Ansgar Gerhardus (IPP) als Public Health-Experte auf Online-Workshop am 16.06.21

In Krisenzeiten spitzen sich gesellschaftliche Prozesse zu. Die Erfahrung der Pandemie hat tiefe, existentielle Ängste aktiviert und ein neues Bewusstsein dafür geschaffen, wie sehr wir aufeinander und auf unsere Umwelt angewiesen sind - in Deutschland, Europa und weltweit. Der Klimawandel und die Corona-Pandemie machen individuelle und kollektive Verletzlichkeiten unserer Gesellschaften deutlich.

Die Klimakrise gefährdet die Gesundheit. Immer häufiger treten Extremwetter wie Hitzewellen, Stürme und Überschwemmungen auf. Innenstädte sind bis zu acht Grad heißer als das Umland, deswegen müssen wir das Leben in unseren Städten neu denken. Dabei geht es nicht um ein fernes Zukunftsszenario: Die gravierenden Klimaveränderungen haben schon heute schwerwiegende soziale, ökologische und gesundheitliche Folgen.

Dabei geraten häufig die psychischen Belastungen aus dem Blick, die durch diese Veränderungen ausgelöst werden können. Die Klimakrise gefährdet nicht nur die körperliche, sondern auch die mentale Gesundheit.

Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf die Gesundheit und was können wir in Bremen und im Bund tun, um dem politisch zu begegnen? Es ist dringend an der Zeit, die Ärmel hochzukrempeln für konsequenten Klima- und effektiven Gesundheitsschutz.

Wir wollen uns vernetzen und uns über Lösungsansätze austauschen. Sei dabei und diskutier mit uns auf der Grünen Veranstaltung „Klimakrise, Corona und Gesundheit“ am 16. Juni 2021, 19:00 bis 21:00 Uhr. Digitaler Zugangslink:

https://zoom.us/j/98426770747

Meeting-ID: 984 2677 0747

(Um Anmeldung wird gebeten bis zum 15.6.2021 unter: kirsten.kappert-gonther.wk@bundestag.de)

PROGRAMM:

Begrüßung und politische Einführung:

Alexandra Werwath, Landesvorstandsprecherin Bündnis 90/Die Grünen Bremen

 "Klimawandel, Corona & (mentale) Gesundheit"

Dr. Kirsten Kappert-Gonther, MdB und Dr. Maxie Bunz, Umweltbundesamt

Workshop 1: „Mentale Gesundheit und Klimawandel“

Expertin: Dr. Maxie Bunz, Umweltbundesamt

Moderation: Dr. Solveig Eschen, MdBB

Workshop 2: “Klima, Gesundheit und Corona“

Experten: Dirk Gansefort, Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. und Prof. Ansgar Gerhardus, Universität Bremen

Moderation: Franziska Tell, Sprecherin der Grünen Jugend Bremen

Zusammenfassung und Ausblick

Kontakt:
Prof. Dr. med. Ansgar Gerhardus, M.A., MPH, Mitglied des Direktoriums des IPP, Leiter der Abt. 1 Versorgungsforschung – Department for Health Services Research, Institut für Public Health und Pflegeforschung, Fachbereich 11, Universität Bremen, E-Mail: ansgar.gerhardus@uni-bremen.de
http://www.ipp.uni-bremen.de/pages/abteilung1/index.php

Prof. Dr. Gabriele Bolte als Expertin für Public Health und gesundheitsfördernde Stadtentwicklung bei Podiumsdiskussion

Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass die Corona-Krise eine Zeitenwende markiert – politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich, sozial und individuell. Auch die Zukunft der Städte gilt es neu zu denken: vor Ort werden die Konsequenzen aus der Krise plastisch und konkret. Jetzt geht es darum, die Konturen einer krisenresilienten Stadtentwicklung zu entwerfen. Dabei sind die Erfahrungen und Expertise der Akteur*innen in den Städten und Quartieren vor Ort stärker in formale politische Prozesse einzubeziehen. Viele spontane Initiativen stärken die Solidarität in Gesellschaft und den Zusammenhalt in der Krise. Gleichzeitig sind bestehende Ungleichheiten deutlicher als je zuvor: Menschen und Haushalte in isolierten oder beengten Wohnverhältnissen leiden besonders unter den pandemiebedingten Beschränkungen. Die Teilnehmenden des Forums diskutieren, wie Städte und Quartiere zukünftig nachhaltiger und resilienter den gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen.

Das Fachforum wird vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH organisiert.

Zur Woche der Umwelt 2021 laden Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ein.

Die Abteilung Sozialepidemiologie forscht aktuell in dem Projekt

Stresstest resilientes Quartier: Betroffenheit von Quartieren durch Epidemien und Strategien zur Erhöhung der Resilienz – am Beispiel der SARS-CoV-2-Pandemie

dazu, wie zukünftig die Resilienz von Stadtquartieren, d.h. deren Widerstandsfähigkeit und Anpassungsmöglichkeiten, durch Instrumente der Stadtplanung und von Public Health erhöht werden kann.

Nähere Informationen

- zum Fachforum: https://www.woche-der-umwelt.de/programmKonkret/298

- zur digitalen Woche der Umwelt 2021: https://www.woche-der-umwelt.de/start

- zum Forschungsprojekt Stresstest resilientes Quartier am IPP: https://www.ipp.uni-bremen.de/abteilungen/sozialepidemiologie/projekte/?proj=826

Kontakt:

Prof. Dr. Gabriele Bolte

Abteilung Sozialepidemiologie

Institut für Public Health und Pflegeforschung

gabriele.bolte@uni-bremen.de

Prof. Dr. Gabriele Bolte (IPP) im WamS-Interview zum Masterstu-diengang Epidemiologie

Prof. Dr. Gabriele Bolte, Verantwortliche für den Masterstudiengang Epidemiologie an der Universität Bremen, erläutert in dem Interview das breite inhaltliche Spektrum des Studienfachs Epidemiologie als eine der Kerndisziplinen von Public Health. Dieses reicht von Umwelt-, Sozial-, Infektions- und Pharmakoepidemiologie bis zur klinischen Epidemiologie. Die Epidemiologie untersucht nicht nur die Häufigkeit und Verteilung von Gesundheit und Krankheiten in der Bevölkerung und identifiziert Krankheitsursachen, sondern entwickelt und evaluiert auch Interventionsansätze und Maßnahmen. Damit leistet die Epidemiologie einen wichtigen Beitrag zum Schutz und zur Verbesserung der Gesundheit in der Bevölkerung – nicht nur, aber besonders auch in Zeiten der Pandemie.

Prof. Dr. Gabriele Bolte ist Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen und Leiterin der Abteilung Sozialepidemiologie.

Katrin Starke. Die Infektionsexperten der Zukunft. Welt am Sonntag, Spezial Gesundheitswesen – Studium. 09.05.21

Informationen zum Masterstudiengang Epidemiologie M.Sc.

https://www.uni-bremen.de/fb11/studium/epidemiologie-msc

Kontakt:

Prof. Dr. Gabriele Bolte

Abteilung Sozialepidemiologie

Institut für Public Health und Pflegeforschung

gabriele.bolte@uni-bremen.de

https://www.ipp.uni-bremen.de/abteilungen/sozialepidemiologie/

Prof. Karin Wolf-Ostermann, Prof. Ansgar Gerhardus und Imke Seifert mit Forschungsprojekt zu Demenz SHARED vertreten

Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann, Leiterin der Abteilung Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen hat am 04.06.21 ein internationales Symposium auf dem Nordischen Kongress für Gerontologie durchführt zu Social Health and Dementia. Das Symposium, wurde aus dem EU-Projekt SHARED heraus organisiert. Das Projekt SHARED: "Social Health And Reserve in the Dementia patient journey" integriert den sozialen Kontext von Menschen mit demenziellen Erkrankungen mit umfassenden biologischen und klinischen Faktoren, um ein besseres Verständnis des Zusammenspiels dieser Faktoren auf den Verlauf der Demenz zu erhalten und Möglichkeiten für effektive Interventionen aufzuzeigen. Das Symposium konzentrierte sich auf das Konzept der sozialen Gesundheit und stellte Erkenntnisse aus SHARED und verwandten Projekten vor. Die Forschungsergebnisse aus SHARED stellte Imke Seifert, Mitglied der Abteilung Versorgungsforschung am IPP, in ihrem Vortrag „Group Model Building as an approach to build a systemic understanding of dementia as a complex disorder” vor.

Weitere Informationen:
SHARED: https://www.ipp.uni-bremen.de/projekte/?proj=785&page=1

Symposium: https://www.25nkg.is/abstract-information

Nordischer Kongress für Gerontologie:
https://25nkg.is/program-overview

Kontakt:
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
Abt. Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Fachbereich 11
Universität Bremen
Tel.: +49 421 218-68960
E-Mail: wolf-ostermann@uni-bremen.de
www.ipp.uni-bremen.de

Online-Veranstaltung mit Prof. Dr. Ansgar Gerhardus (IPP) und Prof. Dr. Hajo Zeeb (BIPS) im Rahmen der OPEN CAMPUS WEEK

Seit über einem Jahr hält die Corona-Pandemie die Welt im Griff. Der Fokus der Politik liegt auf der Senkung der Infektionshäufigkeit und dem Funktionserhalt der medizinischen Gesundheitsversorgung. In der Veranstaltung soll eine Perspektive eingenommen werden, in der das Wohlergehen der Bevölkerung in den Mittelpunkt gestellt wird. Impfungen sowie weitere Maßnahmen zur Senkung der Infektionszahlen spielen dabei eine zentrale, aber nicht die einzige Rolle.
Die Liveveranstaltung findet im Rahmen der digitalen Open Campus Week der Universität Bremen statt. Weitere Informationen und Registrierung unter:
https://www.uni-bremen.de/open-campus/programm/live-programm#accordion-354894-28734

Referenten
Prof. Dr. Hajo Zeeb und Prof. Dr. Ansgar Gerhardus (Fachbereich 11 - Human- und Gesundheitswissenschaften)

Format
Vortrag & Diskussionsrunde, Länge 60 Minuten

Kontakt:
Prof. Dr. med. Ansgar Gerhardus, M.A., MPH, Mitglied des Direktoriums des IPP, Leiter der Abt. 1 Versorgungsforschung – Department for Health Services Research, Institut für Public Health und Pflegeforschung, Fachbereich 11, Universität Bremen, E-Mail: ansgar.gerhardus@uni-bremen.de
http://www.ipp.uni-bremen.de/pages/abteilung1/index.php
http://www.healthsciences.uni-bremen.de/home.html
Aktuell: Kompetenznetz Public Health zu COVID-19: https://www.public-health-covid19.de/

Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann© Karin Wolf-Ostermann
Panel Diskussion des BREMEN.AI und des ARIC Hamburg

Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann, Leiterin der Abteilung Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen hat am 31. Mai als Expertin an einer Podiumsdiskussion über Künstliche Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen teilgenommen. Karin Wolf-Ostermann hat auf der virtuellen Veranstaltung die Perspektive der Public Health- und Pflegeforschung vertreten. Weitere Diskutant*innen waren: Prof. Carsten Claussen, Leiter des Fraunhofer IME ScreeningPortm sowie Felix Faber, CEO und Gründer Mindpeak GmbH.

Eingeladen zu der Veranstaltung hatten BREMEN.AI, der offizielle Cluster für künstliche Intelligenz in Bremen, und das Artificial Intelligence Center Hamburg (ARIC) e.V..

Zum Hintergrund: Im Gesundheitswesen werden täglich riesige Datenmengen erhoben, die ein großes Potenzial zur Analyse mittels künstlicher Intelligenz (KI) bieten. KI-Algorithmen werden bereits heute in Verfahren zur diagnostischen Bildgebung eingesetzt und unterstützen Mediziner*innen darin, präzisere und schnellere Analysen zu erzielen. Weitere potenzielle Anwendungsszenarien bieten auch die Chirurgie und die Pflege, wo intelligente Assistenzsysteme bei Operationen oder in der Mobilität eingeschränkte Personen unterstützen können. Auch wenn KI-gestützte Bildgebungsverfahren schon relativ weit sind, werden diese technologischen Möglichkeiten in Deutschland noch wenig eingesetzt. Die Einführung digitaler Innovationen sollte dabei allerdings umsichtig geschehen: Gesundheitsdaten sind besonders schützenwert und sensibel. Dadurch muss der Datenschutz bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen stets berücksichtigt werden. Doch wie können Innovationen im Einklang mit datenschutzrechtlichen Standards vorangetrieben werden?

Informationen unter: https://bremen.ai/aric-meets-bremenai-ki-gesundheitswesen/

Kontakt:

Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
Abt. Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Fachbereich 11
Universität Bremen
Tel.: +49 421 218-68960
E-Mail: wolf-ostermann@uni-bremen.de

www.ipp.uni-bremen.de

Prof. Dr. Ansgar Gerhardus© Harald Rehling
Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes für zukünftige Krisen und andere Aufgaben

Im September 2020 haben die Gesundheitsminister*innen von Bund und Ländern den „Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst“ (kurz: ÖGD-Pakt) beschlossen. Im ÖGD-Pakt stellt der Bund 4 Milliarden Euro für Personal, Digitalisierung und moderne Strukturen insbesondere in den Gesundheitsämtern zur Verfügung. Der Bundesminister für Gesundheit hat im Einvernehmen mit der Gesundheitsministerkonferenz für die Dauer von zwei Jahren einen Beirat einberufen. Er setzt sich zusammen aus Expert*innen aus Praxis, Wissenschaft und Politik. Ansgar Gerhardus wird die Perspektive der Public-Health-Wissenschaft vertreten.

Aufgabe des Beirats sind Empfehlungen zur strukturellen Weiterentwicklung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) hin zu einem maßgeblichen Akteur in der Bevölkerungsgesundheit und die Begleitung der Umsetzung der Maßnahmen. Bis Ende Oktober 2021 wird der Beirat Bund und Ländern einen ersten Bericht vorlegen. Ein besonderes Augenmerk dieses Berichts wird auf dem Management von Pandemien und gesundheitlichen Notlagen durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst liegen.

Ansgar Gerhardus ist Mitglied des Direktoriums des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Professor für Versorgungsforschung am Fachbereich 11 der Universität Bremen und Leiter der Abteilung Versorgungsforschung am IPP.

Link: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/o/oeffentlicher-gesundheitsheitsdienst-pakt.html

Kontakt:
Prof. Dr. med. Ansgar Gerhardus, M.A., MPH, Mitglied des Direktoriums des IPP, Leiter der Abt. 1 Versorgungsforschung – Department for Health Services Research, Institut für Public Health und Pflegeforschung, Fachbereich 11, Universität Bremen, E-Mail: ansgar.gerhardus@uni-bremen.de
https://www.ipp.uni-bremen.de/abteilungen/versorgungsforschung/

http://www.healthsciences.uni-bremen.de/home.html

Aktuell: Kompetenznetz Public Health zu COVID-19: https://www.public-health-covid19.de/

IPP-Schriften 18© IPP
Neue IPP-Schrift fasst Empfehlungen für eine Strategieentwicklung zur Etablierung von Health in All Policies in der Stadt Bremen zusammen

Die Lösung dringender und komplexer gesundheitlicher Probleme erfordert gemeinsame Anstrengungen in allen Politikbereichen und auf allen Ebenen – mit einem Health in All Policies-Ansatz.

Die Abteilung Sozialepidemiologie des IPP wurde daher durch die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz im Jahr 2019 beauftragt, Ansatzpunkte für die Stärkung gesundheitsförderlicher Verwaltungskooperationen im Stadtteil zu erarbeiten und Empfehlungen zur Vorgehensweise bei der Etablierung eines Health in All Policies-Ansatzes in Bremen zu geben.

Die neu erschienene IPP-Schrift fasst die Ergebnisse des Projektes mit den Empfehlungen für eine Strategieentwicklung zur Etablierung von Health in All Policies zusammen.

Die Zukunftskommission hat in ihrem Ergebnisbericht Zukunft Bremen 2035 als eine vorrangige Maßnahme zum Erreichen des Leitziels 8 „Meine Straße, mein Stadtteil, meine Stadt“ die gesundheitsfördernde Stadtteilentwicklung durch Berücksichtigung von Gesundheitsaspekten in allen Politikfeldern im Sinne des Health in All Policies-Ansatzes benannt. Des Weiteren wird eine integrierte und präventive Strategie für die „Gesunde Stadt Bremen - Stadt des Wohlbefindens“ unter Berücksichtigung der sozialen Ungleichheit in Bezug auf Gesundheit angestrebt. Eine wichtige Vorarbeit hierfür ist die Entwicklung einer Strategie, wie Gesundheit als Querschnittthema in die stadtteilbezogene Verwaltungszusammenarbeit in Bremen integriert werden kann.

In dem Projekt in der Abteilung Sozialepidemiologie des IPP wurde hierzu in einem ersten Schritt eine Auswahl aktueller nationaler und internationaler Leitfäden für ressortübergreifende Strategien einer gesundheitsfördernden Stadt(teil)entwicklung analysiert. Die Ergebnisse der Analyse wurden in Hinblick darauf zusammengestellt, welche Definitionen von Gesundheit bzw. Gesundheitsförderung diesen Strategien zugrunde liegen, welche Politikfelder oder Ressorts als besonders relevant erachtet werden und welche Vorgehensweisen zur Etablierung eines Health in All Policies-Ansatzes empfohlen werden. In einem zweiten Schritt wurde eine mögliche Vorgehensweise zur Analyse Bremischer Normen, d.h. Gesetze, Verordnungen, etc., hinsichtlich der Berücksichtigung von Aspekten der Gesundheitsförderung und gesundheitlichen Chancengleichheit entwickelt.

Die Ergebnisse des Projektes mit den Empfehlungen für eine Strategieentwicklung zur Etablierung von Health in All Policies sind in der neu erschienenen IPP-Schrift zusammengefasst.

Link zur IPP-Schrift https://www.ipp.uni-bremen.de/veroeffentlichungen/ipp-schriften/

Kontakt:

Prof. Dr. Gabriele Bolte

Abteilung Sozialepidemiologie

Institut für Public Health und Pflegeforschung

gabriele.bolte@uni-bremen.de