Aktuelles Abteilung 4: Qualifikations- und Curriculumforschung

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Die SARS-CoV-2 Pandemie hat eine enorme öffentliche, politische, wirtschaftliche und soziale Reaktion hervorgerufen, - ein Public Health Thema ist zum fast allgegenwärtigen Hauptthema unseres Alltags geworden. Viele Wissenschaftler*innen und Lehrende im Gesundheitsbereich sind in Krisenbewältigung, in fachliche Beratung oder in neu aufgelegte wissenschaftliche Studien eingebunden. Bei der großen Dynamik in der Entwicklung der Krankheit und der gesellschaftlichen sowie politischen Reaktionen bleibt jedoch oft nicht genügend Zeit für Austausch und Diskussion. Hierfür bietet der WSP Gesundheitswissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Zukunftsforum Public Health nun ein kurzfristig entwickeltes Online- Angebot zu ausgesuchten Themen rund um COVID-19 und Public Health. Aus dem Institut für Public Health und Pflegeforschung sind Prof. Benjamin Schüz, Prof. Ansgar Gerhardus, Prof. Karin Wolf-Ostermann und Prof.in Ingrid Darmann-Finck an der Veranstaltung beteiligt.

Veranstaltungszeiten: jeweils von 17:00 – 18:30

Der Hauptvortrag (ca. 30 min) steht jeweils 1-2 Tage vor dem Termin auf der Veranstaltungsseite als Videovortrag zum Download zur Verfügung. Zur Veranstaltung wird der Hauptvortrag zusammengefasst und durch zwei Kurzinputs ergänzt, anschließend erfolgt eine moderierte Online-Diskussion. ZOOM-Zugangslinks finden Sie auf den Veranstaltungsseiten.

24.06.2020 COVID-19: Strategien und ihre Implikationen
30.06.2020 Soziale Ungleichheit, Rassismus und COVID-19
07.07.2020 Applaus für die Pflege – tatsächlich eine Anerkennung?
14.07.2020 Gesundheitliche Risikogruppen - Stigmatisierungspotenziale und ethische Dimensionen


Veranstaltungsflyer

Nähre Informationen sind erhältlich unter http://www.healthsciences.uni-bremen.de/veranstaltungen/covid-19-und-seine-folgen.html

Kontakt:
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck
University of Bremen
Faculty 11 Human and Health Sciences
Institute of Public Health und Nursing Reseach
Mail: darmann@uni-bremen.de
www.ipp.uni-bremen.de

Ingrid Darmann-Finck© WFB Bremen/Jonas Ginter
Der Deutsche Pflegerat ehrt Bremer Pflegewissenschaftlerin für ihre pflegedidaktische Arbeit

Den Internationalen Tag der Pflegenden nahm der Deutsche Pflegerat zum Anlass, um die diesjährigen Preisträgerinnen des Deutschen Pflegepreises bekannt zu geben. Prof.in Ingrid Darmann-Finck vom Institut für Public Health und Pflegeforschung und Professorin am Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften ist eine von drei Preisträgerinnen. Wie auch die zwei Kolleginnen Prof. Gertrud Hundenborn und Prof. Dr. Barbara Knigge-Demal hat sie sich jahrzehntelang beruflich und ehrenamtlich für die Pflege engagiert und insbesondere im Bereich der Pflegepädagogik und Pflegedidaktik sowie in der Professionalisierung von Pflegelehrenden Pionierarbeit geleistet.
„Ihre Arbeit und ihr Wirken für die Profession Pflege ist innovativ und nachhaltig. Neuartige pflegedidaktische Konzepte wurden von ihnen entwickelt und wirksam etabliert, bis hin zum Aufbau von Studiengängen und Forschungsverbünden in der Pflege. Frühzeitig haben sie dabei erkannt, wie wichtig der Einsatz und die Umsetzung der generalistischen Perspektive in der Pflege und in deren Ausbildung und Studium sind.
Im Rahmen Ihrer hochschulischen Tätigkeit ist es Ihnen gelungen, die damals noch junge Disziplin der Pflegedidaktik in Deutschland auf den Ebenen der Forschung, der Entwicklung und der Lehre entscheidend zu beeinflussen und voranzutreiben. (…) (Dabei haben sie) ihre wissenschaftliche Arbeit immer auch mit berufspolitischen Aktivitäten verknüpft und in die Öffentlichkeit getragen und damit die Berufsgruppe wertgeschätzt. Alle drei Professorinnen haben sich um die Profession Pflege verdient gemacht.“, so begründet Franz Wagner, der Vorsitzende des Deutschen Pflegerats in der Presseerklärung die Auswahl der Preisträgerinnen.
Prof.in Darmann-Finck ist seit 2003 an der Universität Bremen tätig. Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Weiterentwicklung der Pflegedidaktik, der pflegedidaktischen Grundlagenforschung sowie in der Qualifikations- und Curriculumforschung in der Pflege.

In seiner Laudatio würdigt Franz Wagner auch Sabine Muths, die als langjährige Mitarbeiterin am IPP gemeinsam mit Ingrid Darmann-Finck und in enger Zusammenarbeit mit Pflegeschulen pflegedidaktisch fundierte Curricula, wie das Nationale Mustercurriculum Kommunikative Kompetenz in der Pflege (NaKomm) entwickelt hat.
Aufgrund der Coronapandemie konnte die Preisverleihung nicht wie geplant im Kontext des Deutschen Pflegetags im März 2020 in Berlin stattfinden, sondern wird im November nachgeholt.

Hintergrund:
Seit 1999 verleiht der Deutsche Pflegerat den renommierten Deutschen Pflegepreis an Persönlichkeiten oder Institutionen, die sich durch ihr Wirken um die Pflege und das Hebammenwesen in Deutschland besonders verdient gemacht haben. Der Preis ehrt und würdigt ihre Arbeit und ist die höchste nationale Auszeichnung in der Pflege.
Link zur Pressemitteilung: https://deutscher-pflegerat.de/2020/05/11/internationaler-tag-der-pflegenden-die-welt-gesund-pflegen/

Kontakt:
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck
darmann@uni-bremen.de
++49 421 218 68940

Ingrid Darmann-Finck© WFB / Ginter


Seit August 2019 liegen die Rahmenpläne der Fachkommission nach § 53 PflBG für die theoretische und praktische Ausbildung in den neuen Pflegeberufen vor. Sie sind Empfehlungen, die zu einer stärkeren Vereinheitlichung der Pflegeausbildungen über die verschiedenen Bundesländer hinweg führen sollen. Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck als stellvertretende Vorsitzende der Fachkommission und die Vorsitzende, Prof. Gertrud Hundenborn, geben in einem Podcast der Zeitschrift Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis Einblicke in die Arbeit der Kommission und erläutern leitende Überlegungen bei der Erarbeitung der Rahmenpläne. Außerdem äußern sie sich über die Rückmeldungen aus den Ländern und zukünftige Aufgaben der Fachkommission. Das Podcast ist abrufbar unter:
https://www.bwp-zeitschrift.de/de/bwp_121632.php

Kontakt:
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck
darmann@uni-bremen.de
+49 421 218 68940
Universität Bremen, Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Abteilung für Qualifikations- und Curriculumforschung

Interessiertes Publikum auf der Fachtagung©Ingrid Darmann-Finck
Großes Interesse an bundesweit erstem Curriculum zur Generalistischen Pflegeausbildung nach PflBG und PflAPrV

Im Rahmen einer Fachtagung im Konsul Hackfeld Haus mit 190 Teilnehmenden aus dem ganzen Bundesgebiet stellten Sabine Muths und Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck sowie die Mitglieder der Curriculumarbeitsgruppe am 4. 12. 2019 das Bremer Curriculum  für die Ausbildung zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann vor. Das Curriculum, das in Bremen zugleich als Lehrplan erlassen wird, ist im Auftrag der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz innerhalb des letzten Jahres von der Abteilung Qualifikations- und Curriculumforschung am IPP in Zusammenarbeit mit Vertreter*innen der Bremer Pflegeschulen entwickelt worden.
Das Curriculum basiert auf den rechtlichen Grundlagen des PflBG und der PflAPrV „Wir haben für die Erarbeitung des Curriculums auch auf Vorarbeiten aus den zahlreichen Curriculumprojekten zurückgegriffen, die wir seit 2003 durchgeführt haben“ berichtet Sabine Muths. „Im Unterschied zu den Rahmenlehrplänen der Fachkommission setzt das Bremer Curriculum stärker auf das Prinzip der Exemplarität und adressiert die konkrete Gestaltung von Lehr-/Lernprozessen“ erläutert Prof. Dr. Darmann-Finck. Insgesamt enthält das Curriculum 24 Lernfelder. Insbesondere wenn die Vorschläge zu Lernsituationen aus dem Nationalen Mustercurriculum Kommunikative Kompetenz für die Pflege (NaKomm) aufgegriffen werden, kann das Bremer Curriculum mit vergleichsweise geringem Aufwand zu einem schulinternen Curriculum für die generalistische Pflegeausbildung weiterentwickelt werden. Es ist unter folgendem Link als Download erhältlich:  
https://www.gesundheit.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen69.c.12790.de

Kontakt:
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck
darmann@uni-bremen.de
+49 421 218 68940

Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck© WFB Bremen/Jonas Ginter


Ingrid Darmann-Finck spricht im Interview darüber, was sie an ihrem Job begeistert, was Simulations-Apps auf dem Freimarkt zu suchen haben und wie wichtig die Verbesserungen von Pflegeausbildungen sind.

https://www.bremen.de/wissenschaft/wissenschaft-persoenlich-ingrid-darmann-finck

Kontakt:
Prof. Dr.Ingrid Darmann-Finck
darmann@uni-bremen.de
0421/218 68940

Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck (stellvtr. Vorsitzende) und Prof. Gertrud Hundenborn (Vorsitzende) überreichen die Rahmenpläne an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey© BMG/Thomas Ecke
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck und Sabine Muths, Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), sind Mitglieder der Fachkommission

Die Fachkommission nach dem Pflegeberufegesetz hat am 26. Juni 2019 die von ihr erarbeiteten Rahmenlehr- und Rahmenausbildungspläne für die neuen Pflegeausbildungen dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) fristgerecht übergeben. Die Pläne wurden von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey in Berlin in Empfang genommen. Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck als stellvertretende Vorsitzende und Sabine Muths, beide Abt. 4 Curriculum- und Qualifikationsforschung des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen, waren als Mitglieder der Fachkommission maßgeblich an der Erarbeitung der Rahmenlehr- und Rahmenausbildungspläne beteiligt.   
Pflegeschulen und die Träger der praktischen Ausbildungen erhalten damit in Kürze konkrete Empfehlungen für die Ausgestaltung der neuen Ausbildungen.

Zum Hintergrund:
BMG und BMFSFJ haben die ehrenamtlichen Mitglieder der Fachkommission am 21. November 2018 für die Amtsdauer von fünf Jahren eingesetzt. Die Fachkommission hat die gesetzliche Aufgabe, Rahmenlehr- und Rahmenausbildungspläne (Rahmenpläne) für die neuen Pflegeausbildungen zu erarbeiten, die ab dem 1. Januar 2020 beginnen. Die Rahmenpläne enthalten konkrete Vorschläge für die inhaltliche Ausgestaltung der neuen beruflichen Pflegeausbildungen. Sie werden den Pflegeschulen beziehungsweise den Trägern der praktischen Ausbildung kostenfrei zur Verfügung gestellt. Sie entfalten als Orientierungshilfe zur Umsetzung der Ausbildung nach dem Pflegeberufegesetz und der Pflegeberufe-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung empfehlende Wirkung für die Lehrpläne der Länder und die schulinternen Curricula der Pflegeschulen.
Die Rahmenpläne sind laut Pflegeberufegesetz erstmals bis zum 1. Juli 2019 den beiden Ministerien zur Prüfung der Vereinbarkeit mit dem Pflegeberufegesetz vorzulegen. Nach der heutigen Übergabe werden sie entsprechend geprüft, um danach rasch den relevanten Akteuren zur Verfügung gestellt zu werden.
Die Mitglieder der Fachkommission sind ausgewiesene und praxiserfahrene Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten. Ihre Auswahl erfolgte anhand zahlreicher Vorschläge der Länder und der Fachverbände im Benehmen mit den Ländern. Vertreten sind Praktikerinnen und Praktiker, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Personen mit Erfahrung in der Lehrplanentwicklung. Die Besetzung spiegelt die verschiedenen Versorgungsbereiche der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege wider.
Das Bundesministerium für Gesundheit, das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und der Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege sowie jeweils eine Vertreterin oder ein Vertreter der Arbeits- und Sozialministerkonferenz, der Gesundheitsministerkonferenz und der Kultusministerkonferenz können beratend an den Sitzungen teilnehmen.
Die Rahmenpläne werden nach Prüfung online und in Druckform veröffentlicht.

Weitere Information und Fotos unter:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2019/2-quartal/fachkommission-pflegeberufegesetz.html

Kontakt:
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck
Universität Bremen
FB 11 Human- und Gesundheitswissenschaften
Institut für Public Health und Pflegeforschung
darmann@uni-bremen.de
www.ipp.uni-bremen.de

Einblicke in Themenschwerpunkte sowie zahlreiche laufende Projekte des IPP

Von Mittwoch bis Freitag, 8. bis 10. Mai 2019, versammelten sich beim 14. Bremer Pflegekongress erneut Vertreter*innen aus Praxis und Wissenschaft – darunter auch mehrere Vertreter*innen des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) Bremen, die Einblicke in Themenschwerpunkte sowie zahlreiche laufende Projekte des IPP ermöglichten. Beim dreitägigen Kongress standen Austausch, Networking und Fortbildung im Fokus. Bereits die Eröffnungsveranstaltung des 14. Bremer Pflegekongresses und 13. DEWU Deutscher Wundkongress am vergangenen Mittwoch stieß auf großes Interesse. Insgesamt 4.264 Personen nahmen am dreitägigen Doppelkongress in der Messe Bremen und im Congress Centrum Bremen teil.

Aus der Abteilung Qualifikations- und Curriculumforschung beteiligten sich zahleiche IPP-Mitglieder mit Vorträgen und Moderationen im Themenschwerpunkt „Berufspolitik“. Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck gestaltete Sessions zur Personalbemessung in der Langzeitpflege sowie zur Pflegeausbildung 2020. An ihren Vortrag zur Gestaltung von schulischen Lehr-/Lernarrangements unter Berücksichtigung der neuen Pflegeausbildung- und Prüfungsverordnung knüpfte Sabine Muths mit der Vorstellung des Nationalen Mustercurriculums Kommunikative Kompetenz in der Pflege (NaKomm) an. Andreas Baumeister und Dr. Claudia Schepers gaben einen Einblick in die Möglichkeiten des Lehrens und Lernens mit mobilen Endgeräten im Pflegeunterricht aus der Perspektive des Projekts „Care Reflektion Online (CARO)“. Dieser wurde in der von Sebastian Patsch moderierten Session zur Pflegebildung ergänzt durch die von Claudia Einig dargestellte aktuelle Studienlage zur interprofessionellen klinischen Entscheidungsfindung mit Schlussfolgerungen für die Pflegeausbildung. Henrik Wiegelmann aus der Abteilung Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung brachte einen Vortrag zu neuen Konzepten in der Pflege mit Demenz ein. Prof. Dr. Heinz Rothgang aus dem benachbarten SOCIUM, Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik sowie Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck (IPP,s.o.) ergänzten sich in einer gemeinsamen Session zur Personalbemessung thematisch mit Silke Böttcher aus der Abteilung Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung, die über erste Ergebnisse des Projekts StaVaCare 2.0 zum Care- und Case-Mix als Grundlage der Personalsteuerung in Pflegeheimen berichtete. Ricarda Möller, Studierende der Pflegewissenschaft an der Universität Bremen, gab in der Session „Proud to be a Nurse“ einen Einblick in die AG Junge Pflege im Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe. Und Joerg-Friedrich Gampper, Dipl.-Psych. und Lehrbeauftragter in den pflegewissenschaftlichen Studiengängen vertiefte in der Session zu Führungskulturen die „Transformationale Führung“ in ihren grundlegenden Wirkdimensionen in Bezug zu zeitgenössischem Führungsverhalten.
Der Termin für den nächsten Doppelkongress steht auch bereits fest: 2020 finden der DEWU Deutscher Wundkongress und der Bremer Pflegekongress von Mittwoch bis Freitag, 6. bis 8. Mai, statt.

Kontakt:
Andreas Baumeister
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Abteilung Qualifikations- und Curriculumforschung
Universität Bremen
Mail: baumeister@uni-bremen.de
https://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-4-qualifikations-und-curriculumforschung/

Veranstaltung bietet Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Forschung zur Pflegeausbildung

Einer von 100 Lernsalons, die anlässlich des 100-jährigen Geburtstags der Bremer Volkshochschule angeboten wurden, fand auch im Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Uni Bremen statt! Am 19. März um 18 Uhr kamen ca. 10 Interessierte in den Räumlichkeiten der Universität zusammen und ließen sich von Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck über die generalistische Pflegeausbildung informieren. Mit eigenen mobilen Endgeräten konnten sie außerdem hautnah erleben, wie Lernprozesse in der Pflegeausbildung digital unterstützt werden können.

Weitere Informationen zu den VHS-Lernsalons:
www.vhs-bremen.de/themen/besondere-events/lernsalons/

Kontakt:
Universität Bremen, Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Abt. Qualifikations- und Curriculumforschung
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck
Hochschullehrerin
darmann@uni-bremen.de
www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-4-qualifikations-und-curriculumforschung/

Von links nach rechts: Gertrud Stöcker, Axel Wecht und Axel Doll (Mitglieder der Steuerungsgruppe), Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck, Sabine Muths und Sebastian Partsch (Projektteam), Dr. Jutta Semrau (Bundesministerium für Gesundheit)© Ingrid Darmann-Finck
Datenbank mit Lernsituationen zur Förderung der kommunikativen Kompetenz in der Pflege steht ab sofort online zur Verfügung

Auf einer Fachtagung im Hotel Atlantic in Bremen wurde am 11. Und 12. Februar das Nationale Mustercurriculum „Kommunikative Kompetenz in der Pflege“ (NaKomm) vorgestellt, das in den letzten drei Jahren von Prof.in Dr. Ingrid Darmann-Finck, Sabine Muths und Sebastian Partsch am Institut für Public Health und Pflegeforschung (Abt. 4) entwickelt wurde. Das im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit durchgeführte und über den Nationalen Krebsplan geförderte Projekt stieß auf begeisterte Resonanz. Frau Dr. Jutta Semrau (BMG), Frau Senatorin Prof. Dr. Quante-Brandt und Gertrud Stöcker (DBR) würdigten das NaKomm in ihren Grußworten. Die 160 Teilnehmenden erhielten einen intensiven, zum Teil eher theoretischen, z. T. praktischen Einblick in die 45 im NaKomm enthaltenen Lehr-/Lernsituationen und in die Nutzungsmöglichkeiten. Die Datenbank steht interessierten Lehrerinnen und Lehrern ab sofort unter http://nakomm.ipp.uni-bremen.de als Best Practice Beispiel zur Integration in schulinterne Curricula kostenfrei zur Verfügung.

Ingrid Darmann-Finck© Ingrid Darmann-Finck
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Die aus elf Mitgliedern bestehende Fachkommission ist ein neu geschaffenes Gremium auf Bundesebene. Sie hat die Aufgabe, Empfehlungen für die Erarbeitung von Rahmenlehr- und Rahmenausbildungsplänen auf Grundlage der in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe (PflAPrV 2018) beschriebenen Kompetenzen zu entwickeln. „Nachdem wir bereits an der Erstellung der PflAPrV mitgearbeitet haben, sehen wir in der Fachkommission die Gelegenheit, stärker curriculare Grundsätze und die Umsetzung an den Pflegeschulen und Praxiseinrichtungen mitgestalten zu können. Hier können wir unsere Erfahrungen aus 15 Jahren curricularer Arbeit mit Pflegeschulen einbringen“ kommentiert Darmann-Finck.  

Mehr: Die Auswahl der Mitglieder der Fachkommission erfolgte auf der Basis von Vorschlägen aus den Ländern und aus Fachverbänden. Die Amtsdauer der Mitglieder beträgt fünf Jahre. Weitere Informationen können der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) entnommen werden (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/p/pflegeberufegesetz/fachkommission-nach-dem-pflegeberufegesetz.html ).