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Luftschadstoffe und Gesundheit: Aktuelle Diskussion zu Grenzwerten© Gabriele Bolte
Stellungnahmen der Kommission Umweltmedizin und Environmental Public Health und mehrerer nationaler und internationaler Fachgesellschaften

Zu der aktuellen Diskussion der gesundheitlichen Bedeutung von Luftschadstoffen wie Stickstoffdioxid und Feinstaub und der Festlegung von Grenzwerten für einen Gesundheitsschutz der Bevölkerung sind mehrere Stellungnahmen und Antworten auf häufig gestellte Fragen erschienen, die zur Versachlichung und wissenschaftlichen Fundierung der Diskussion beitragen sollen.

Das Umweltbundesamt hat gemeinsam mit der Kommission Umweltmedizin und Environmental Public Health Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema „Stickstoffdioxid: Gesundheitliche Bedeutung von Grenzwerten“ erarbeitet.

Die Fachgesellschaften für Epidemiologie, Prävention und Public Health in Deutschland [Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS), Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP), Deutsche Gesellschaft für Public Health (DGPH)] betonen in ihrer Stellungnahme die wissenschaftlichen Grundlagen für die gesundheitliche Bewertung von Luftschadstoffen.

Im Bereich der Forschung zu den Gesundheitseffekten von Luftschadstoffen ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben im Namen der Internationalen Gesellschaft für Unmweltepidemiologie (ISEE) und der European Respiratory Society (ERS) die Expertise „Die Rolle der Luftschadstoffe für die Gesundheit“ verfasst.

Im Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) forscht Prof. Dr. Gabriele Bolte zu umweltbezogener Gesundheit. Seit 2016 ist sie vom Bundesministerium für Gesundheit berufenes Mitglied der Kommission Umweltmedizin und Environmental Public Health am Robert Koch Institut. Seit Jahren ist sie im gemeinsamen Arbeitskreis "Umweltmedizin, Expositions- und Risikoabschätzungen" der Fachgesellschaften DGEpi, GMDS und DGSMP aktiv.

Das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) vertritt die Mitgliedschaft der Universität Bremen in der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH).


Kontakt:

Prof. Dr. Gabriele Bolte
Geschäftsführende Direktorin des IPP und Leiterin der Abteilung Sozialepidemiologie
Universität Bremen
E-Mail: gbolte@uni-bremen.de

Prof. Dr. Stefan Görres äußert sich positiv zur Pflegekammer

Am vergangenen Donnerstag fand eine Podiumsdiskussion im NWZ-Medienhaus in Niedersachen statt, bei der Prof. Dr. Stefan Görres die Ansicht vertreten hat, dass die Pflegekammer eine Chance zur Verbesserung der Pflege darstellt. Der Pflegewissenschaftler ist der Meinung, dass Begriffe wie Zwangsmitgliedschaft eliminiert werden müssen.
Geleitet wurde die Diskussionsrunde von Lars Laue und weitere teilnehmende Personen waren Sandra Mehmcke, Esther Binar, Alexander Jorde und Kai Boeddinghaus. Vorrangig thematisiert wurden insbesondere die Mitgliedschaft sowie die Beitragshöhe.

Der dazugehörige Beitrag ist abrufbar unter:

NWZ. (2019). Pflichtmitgliedschaft entzweit Pflegekräfte. NWZ-Forum. Verfügbar unter: https://mobil.nwzonline.de/politik/niedersachsen/oldenburg-nwz-forum-pflichtmitgliedschaft-entzweit-pflegekraefte_a_50,3,3620951923-amp.html (letzter Zugriff: 05.02.2019)

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Pflegewissenschaftliche Studien im Überblick – Januar 2019

Ältere Personen benötigen häufig verschiedene Arzneimittel. Ein bestehendes Problem in stationären Pflegeeinrichtungen sind unsachgemäße Verschreibungen und Übermedikationen. Dass der zunehmende Tablettenkonsum aber nicht automatisch von hohem Nutzen ist, verdeutlicht Prof. Görres anhand drei pflegewissenschaftlicher Studien:
Die in den Niederlanden durchgeführte Studie untersuchte die Effektivität einer Methode zur Überprüfung der Verschreibungen von Psychopharmaka bei dementen Pflegeheimbewohnern und -bewohnerinnen. Die Forschungsergebnisse konnten eine Zunahme der sachgemäßen Verschreibungen durch die Anwendung der entwickelten Methode belegen.
Eine weitere niederländische Studie hatte eine Optimierung der Anzahl an Verschreibungen sowie die Reduktion des unangemessenen Medikamentengebrauchs durch eine Intervention zum Ziel. Im Vergleich der beiden Untersuchungsgruppen konnte nachgewiesen werden, dass die Anwendung der Intervention häufiger zur Einstellung mindestens eines unnötigen Medikamentes führte. Als Limitation wird auf eine fehlende Aussage zu künftigen Entzugserscheinungen und Rückfällen verwiesen.
Eine Studie, die in Großbritannien umgesetzt wurde, erforschte die Folgen personenzentrierter Pflege auf die Verwendung von Antipsychotika, Agitation und depressive Symptome bei dementen Pflegeheimbewohnern und -bewohnerinnen. Diese erfahren möglicherweise Vorteile durch das Absetzen der Antipsychotika in Zusammenhang mit nicht-pharmakologischen Interventionen (Bewegung, soziale Interaktion).

Den Artikel finden Sie hier.

Görres, S. & Böbel, S. (2019). Genauer Blick auf Medikamente, Altenpflege, 44 (1), 26-27. Hannover: Vincentz Network.
Website: http://www.altenpflege-online.net/

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Teilnahme des Pflegewissenschaftlers Prof. Dr. Stefan Görres

Nach der Experteneinschätzung von Herrn Prof. Görres zur umstrittenen Pflegekammer in Niedersachsen äußert sich der Pflegewissenschaftler im Rahmen der bereits ausverkauften Podiumsdiskussion am 31.01.2019 um 19:00 Uhr im MWZ-Medienhaus (Peterstraße 28-34, 26121 Oldenburg) zu diesem Thema.

Nähere Informationen erhalten Sie unter:
    • Nordwest Zeitung. (2019). NWZ-Podiumsdiskussion zur Pflegekammer. Verfügbar unter: https://www.nwzonline.de/termine/nwz_podiumsdiskussion_zur_pflegekammer_26321852-3_55396374-3.html (letzter Zugriff: 22.01.2019)
    • Nordwest Zeitung. (2019). Schlagabtausch zur Pflegekammer ausverkauft. Podiumsdiskussion bei der NWZ in Oldenburg. Verfügbar unter: https://www.nwzonline.de/oldenburg/politik/oldenburg-podiumsdiskussion-bei-der-nwz-in-oldenburg-schlagabtausch-zur-pflegekammer-ausverkauft_a_50,3,3264281311.html (letzter Zugriff: 22.01.2019)

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
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Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
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Interessenkonflikt

Anlässlich des Prozesses um den ehemaligen Krankenpfleger Niels Högel, welchem 100 Tötungen an Patienten der Intensivstationen des Klinikums Oldenburg und des Krankenhauses Delmenhorst vorgeworfen werden, kommt es nun zu einer Befragung der Kollegen und der stellvertretenden Stationsleitung. Bei der Frage auf mögliche Vorzeichen der Taten oder bestimmter Auffälligkeiten wegen dem Anstieg von Reanimationsfällen macht sich ein zurückhaltendes bis abweisendes Verhalten bemerkbar. Keiner der Mitarbeiter traut sich etwas dazu zu sagen. Dies macht ein fehlendes Fehlermanagement deutlich. Bereits in der Ausbildung fehlt es an der Vermittlung einer Fehlerkultur und einer darauf abgestimmten Führung. Dies scheint in dem betreffenden Klinikum nicht vorhanden gewesen zu sein und gibt Anlass für einen Weiterentwicklungsbedarf.

Högel: 100 Tote und keiner will etwas gemerkt haben – was machte die Morde möglich?
Verfügbar unter: https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4907622#vp_1 (Stand: 11.02.2019)

Experteneinschätzung von Prof. Dr. Stefan Görres

Aktuell wird in der Öffentlichkeit die Pflegekammer in Niedersachsen kontrovers diskutiert, wozu sich der Pflegewissenschaftler Herr Prof. Görres geäußert hat.

Der dazugehörige Beitrag ist abrufbar unter:

NDR 1-Niedersachsen. (09.01.2018). Pflegekammer will Höchstbeitrag abschaffen. Aktuell. Verfügbar unter: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Pflegekammer-will-Hoechstbeitrag-abschaffen,pflegekammer144.html (letzter Zugriff: 09.01.2018)

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Prof. Dr. Stefan Görres
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Pflegewissenschaftliche Studien im Überblick – Dezember 2018

Die sogenannte Reminiszenztherapie soll das Erinnerungsvermögen an frühere Erlebnisse fördern und die Lebensqualität steigern. Dieser Ansatz eignet sich somit insbesondere für Personen mit Demenz oder Gedächtnisstörungen. Prof. Görres verdeutlicht die positiven Effekte anhand drei pflegewissenschaftlicher Studien:

Die in Tschechien durchgeführte Studie konnte positive Auswirkungen einer Reminiszenz-Gruppentherapie auf die Lebensqualität nachweisen, insbesondere für die psychische Gesundheit, für die soziale Teilhabe und für die Einstellung zum Altern. Während sich ebenfalls eine Besserung der depressiven Symptome abzeichnete, konnte kein Einfluss auf die kognitive Funktion belegt werden.
Eine portugiesische Studie analysierte die Auswirkungen individueller Reminiszenz-Sitzungen und zeigte positive Effekte auf die Kognition, die Angst und Depression sowie im Abruf autobiographischer Erlebnisse.
Eine Studie, die in den Niederlanden durchgeführt wurde, untersuchte den Einfluss einer autobiographischen Gedächtnisintervention auf depressive Symptome sowie weitere Faktoren wie Angst Einsamkeit, Wohlbefinden und Selbstbeherrschung von Pflegeheimbewohnern und -bewohnerinnen. Insgesamt zeigte sich in der Interventionsgruppe kurz- bis mittelfristig eine bessere Fähigkeit im Abruf positiver Erinnerungen. Außerdem wurde der Nutzen für die psychische Gesundheit und dem Wohlbefinden von Gruppentreffen, unabhängig von der Intervention, belegt.

Den Beitrag finden Sie hier.

Görres, S. & Böbel, S. (2018). Reminiszenz: Erinnerungen pflegen, 43 (12), 26-27. Hannover: Vincentz Network.
Website: http://www.altenpflege-online.net/

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Ingrid Darmann-Finck© Ingrid Darmann-Finck
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Die aus elf Mitgliedern bestehende Fachkommission ist ein neu geschaffenes Gremium auf Bundesebene. Sie hat die Aufgabe, Empfehlungen für die Erarbeitung von Rahmenlehr- und Rahmenausbildungsplänen auf Grundlage der in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe (PflAPrV 2018) beschriebenen Kompetenzen zu entwickeln. „Nachdem wir bereits an der Erstellung der PflAPrV mitgearbeitet haben, sehen wir in der Fachkommission die Gelegenheit, stärker curriculare Grundsätze und die Umsetzung an den Pflegeschulen und Praxiseinrichtungen mitgestalten zu können. Hier können wir unsere Erfahrungen aus 15 Jahren curricularer Arbeit mit Pflegeschulen einbringen“ kommentiert Darmann-Finck.  

Mehr: Die Auswahl der Mitglieder der Fachkommission erfolgte auf der Basis von Vorschlägen aus den Ländern und aus Fachverbänden. Die Amtsdauer der Mitglieder beträgt fünf Jahre. Weitere Informationen können der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) entnommen werden (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/p/pflegeberufegesetz/fachkommission-nach-dem-pflegeberufegesetz.html ). 

Pflegewissenschaftliche Studien im Überblick – November 2018

Die Palliativpflege gewinnt zunehmend an Bedeutung, um eine qualitativ hochwertige Versorgung für Personen am Lebensende zu gewährleisten. Prof. Görres verdeutlicht anhand drei ausgewählter Studien, wie Menschen in der palliativen Pflege gut versorgt werden können:
Eine australische Studie untersuchte die Auswirkungen von moderierten Fallbesprechungen auf die Lebensqualität von sterbenden Personen mit einer fortgeschrittenen Demenz in Pflegeheimen. Dabei wurde ersichtlich, dass Schmerzen und Ruhelosigkeit häufiger dokumentiert und die Arzneimittel öfter symptom- sowie diagnoseorientiert verabreicht worden sind. Dieses Ergebnis wird durch ein verbessertes Problembewusstsein infolge der Fallbesprechungen begründet.
Eine in Schweden durchgeführte Studie analysierte die Wirksamkeit des Liverpool Care Pathways im Vergleich zu der standardmäßigen Sterbeversorgung. Während die Standardversorgung zu einer unveränderten oder gar stärkeren Symptombelastung führte, konnte in der Versorgung mit den Liverpool Care Pathways sogar eine Linderung der Symptombelastung, vor allem von Übelkeit und Kurzatmigkeit, erzielt werden.
In einer amerikanischen Studie wurde die Wirksamkeit einer Multikomponenten-Intervention erforscht. Diese bestand aus der Implementierung eines Palliativpflegeteams und der Durchführung von Mitarbeiterschulungen. Im Anschluss daran erfolgte die Unterstützung eines speziell ausgebildeten Pflegers als Ansprechperson während der Einführungsphase. Ergänzend dazu sind Auswertungen von Berichten und Dokumenten sowie Mitarbeiterbefragungen und Telefoninterviews vorgenommen worden. Auch wenn kein statistisch signifikanter Effekt nachgewiesen werden konnte, zeigen Sensitivitätsanalysen, dass stationäre Pflegeeinrichtungen mit funktionierenden Palliativpflegeteams zum einen zur früheren Integration von Palliativpflege positiv eingestellt sind. Zum anderen wurde aber auch eine geringere Anzahl an Todesfällen sowie eine Reduzierung depressiver Symptome nachgewiesen.

Den Beitrag finden Sie hier.

Görres, S. & Böbel, S. (2018). Palliativpflege: Hilfe am Lebensende, 43 (11), 28-29. Hannover: Vincentz Network.
Website: http://www.altenpflege-online.net/

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

ein Angebot der Akademie für Weiterbildung in Kooperation mit dem Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

Pressemitteilung der Universität Bremen

26. Oktober 2018 ML

Im Februar 2019 starten an der Universität Bremen zwei Weiterbildungen im Bereich Palliative Care. Auf einer Informationsveranstaltung für den Masterstudiengang am 22. November 2018 können Interessierte die Angebote kennen lernen.

Die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, an der unterschiedliche Berufsgruppen und Ehrenamtliche beteiligt sind. Seit vielen Jahren gibt es an der Universität Bremen Weiterbildungsangebote im Bereich Palliative Care, um für diese Tätigkeiten zu qualifizieren. Im Februar 2019 starten ein zweijähriger Zertifikatsstudiengang sowie ein dreijähriger Masterstudiengang. Beide Angebote werden berufsbegleitend durchgeführt.

Palliative Kompetenzen zunehmend wichtiger
Die Pflegekraft beim Ambulanten Pflegedienst, die Ärztin im Krankenhaus, der Psychologe, der Schwerstkranke und ihre Angehörigen therapeutisch begleitet, die Krankenkassenmitarbeiterin, die in der Pflegeberatung tätig ist – sie alle sind Gesichter von Palliative Care. „Palliative Kompetenzen werden zukünftig zentral zur Qualifikation vieler Berufsgruppen im Sozial- und Gesundheitswesen gehören“, betont Studiengangskoordinatorin Dr. Susanne Fleckinger vom Institut für Public Health und Pflegeforschung am FB 11 der Universität Bremen. Zentrales Ziel beider Weiterbildungsangebote ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern fachlich fundiert praxisorientiertes und theoretisches Wissen zu vermitteln und sie in der Reflektion ihres beruflichen Tuns zu unterstützen.
 
Zertifikatstudium ohne Hochschulzugangsberechtigung möglich
Besonderes Merkmal des Zertifikatsstudiengangs ist es, dass auch Interessierte ohne Hochschulzugangsberechtigung an dem Angebot teilnehmen können. Anknüpfend an die eigene berufliche Erfahrung wird fächerübergreifendes Praxiswissen vermittelt. Zu den Inhalten gehören beispielsweise ein Einblick in Methoden der Schmerztherapie, Behandlungsstandards, die Kommunikation mit Betroffenen und Angehörigen sowie ethische Fragestellungen. Das Weiterbildende Studium umfasst zwei Bildungsurlaubswochen sowie zwölf Wochenenden im Verlauf von zwei Jahren und wird mit einem Universitätszertifikat abgeschlossen.

Fachliche Vertiefung im Masterstudiengang
Für die Teilnahme am interdisziplinären Masterstudiengang müssen Interessierte über einen ersten Hochschulabschluss verfügen. Der berufsbegleitende Studiengang dauert in der Regel sechs Semester und bietet die Möglichkeit, Palliative Care aus einer gesundheits-, pflege- und sozialwissenschaftlichen Perspektive zu betrachten. Er wendet sich an Interessierte, die praktisches, theoretisches und forschungsorientiertes Wissen in der palliativen Versorgung erwerben wollen. Mit dem Abschluss des Masterstudiengangs erwerben die Absolventinnen und Absolventen zudem die Möglichkeit zur Promotion.

Bewerbungsfrist: 6. Dezember 2018
Über den Masterstudiengang können sich Interessierte am Donnerstag, 22. November 2018 von 18 bis 19 Uhr im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften (Grazer Straße 2, Raum 0180) informieren. Die Veranstaltung kostenlos und unverbindlich. Bewerbungen für die kostenpflichtigen Studiengänge sind bis zum 6. Dezember 2018 möglich.

Weitere Informationen:
www.uni-bremen.de/palliative-care-master
www.uni-bremen.de
https://www.uni-bremen.de/de/universitaet/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/detail/News/berufsbegleitende-weiterbildungen-palliative-care/


Fragen beantworten:


Marlis Glomba
Akademie für Weiterbildung
Universität Bremen
Tel.: +49 421 218-61622
E-Mail: mglomba@uni-bremen.de

Dr. Susanne Fleckinger
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften
Universität Bremen
Tel.: +49 421 218-68982
E-Mail: fleckinger@uni-bremen.de