News

Umweltbezogene gesundheitliche Ungleichheiten bedeutsames Public-Health-Problem in Europa
Team der Abteilung Sozialepidemiologie publiziert systematische Reviews und berät das WHO European Centre for Environment and Health bei der Aktualisierung des Berichts "Environmental health inequalities in Europe"

Prof. Dr. Gabriele Bolte, Leiterin der Abteilung Sozialepidemiologie des IPP, nahm als eingeladene Expertin am 4./5. April 2019 an einem internationalen Workshop der WHO teil, um die Evidenz zu sozialen Ungleichheiten bei Umweltexpositionen und umweltbezogener Gesundheit kritisch zu beurteilen und die WHO bei der Aktualisierung des Berichts "Environmental health inequalities in Europe" zu beraten.

Das Forschungsteam der Abteilung Sozialepidemiologie, Dr. Stefanie Dreger, Dr. Steffen Schüle, Lisa Karla Hilz und Prof. Dr. Gabriele Bolte, führt als Teil eines internationalen Expert*innenteams vier systematische Reviews zu sozialen Ungleichheiten in Bezug auf die Belastung durch Umgebungslärm, Luftverschmutzung (in Zusammenarbeit mit der Staffordshire University, UK) und Umweltchemikalien sowie zu sozialen Ungleichheiten in der Verfügbarkeit von Umweltressourcen (Grün- und Blauflächen) durch. Diese Reviews konzentrieren sich auf die europäische Region der WHO und bilden eine wesentliche Grundlage für den WHO-Bericht über umweltbezogene gesundheitliche Ungleichheiten in Europa.

Aktuell sind zwei dieser Reviews erschienen und in der Topical Collection "Achieving Environmental Health Equity: Great Expectations" online verfügbar:

Social Inequalities in Environmental Noise Exposure: A Review of Evidence in the WHO European Region

Stefanie Dreger, Steffen Andreas Schüle, Lisa Karla Hilz and Gabriele Bolte

International Journal of Environmental Research and Public Health 2019, 16(6), 1011; https://doi.org/10.3390/ijerph16061011

Social Inequalities in Environmental Resources of Green and Blue Spaces: A Review of Evidence in the WHO European Region

Steffen Andreas Schüle, Lisa Karla Hilz, Stefanie Dreger and Gabriele Bolte

International Journal of Environmental Research and Public Health 2019, 16(7), 1216; https://doi.org/10.3390/ijerph16071216

Mit Bezug auf die Deklaration der Fünften Ministerkonferenz zu Umwelt und Gesundheit, die 2010 in Parma, Italien, stattfand, veröffentlichte das WHO-Regionalbüro für Europa 2012 den Bericht "Environmental health inequalities in Europe". Dieser Bericht zeigte zum ersten Mal, dass umweltbezogene gesundheitliche Ungleichheiten in allen Teilregionen und in allen Ländern der europäischen Region vorkommen.

Angesichts der weiterhin bestehenden sozialen Ungleichheiten in Umweltbelastungen und deren gesundheitlichen Folgen verpflichteten sich die für Gesundheit und Umwelt verantwortlichen Minister*innen der Mitgliedstaaten der WHO in der Europäischen Region in der Erklärung der Sechsten Ministerkonferenz Umwelt und Gesundheit 2017, Chancengleichheit bei Handlungskonzepten im Bereich Umwelt und Gesundheit umfassend zu berücksichtigen.

Vor dem Hintergrund der globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals (SDGs)) mit dem Ansatz "leaving no one behind" und der Schwerpunktsetzung auf Chancengleichheit und auf Gerechtigkeitsaspekte bei gesundheitlichen Ungleichheiten in dem Rahmenkonzept "Gesundheit 2020" für eine Gesundheitspolitik in der Europäischen Region besteht ein zunehmender Bedarf, umweltbezogene gesundheitliche Ungleichheiten systematisch zu erfassen und zu quantifizieren.

Der aktualisierte und erweiterte Bericht "Environmental health inequalities in Europe" wird hierfür eine wichtige Grundlage bilden.

Kontakt:
Prof. Dr. Gabriele Bolte
Geschäftsführende Direktorin des IPP und Leiterin der Abteilung Sozialepidemiologie
Universität Bremen
E-Mail: gbolte@uni-bremen.de

Prof. Stefan Görres zur Fachkräftequote in der Pflege

Prof. Dr. Stefan Görres, Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) und Dekan des FB 11 der Universität Bremen, referierte auf dem Altenpflege Zukunftstag am 03.04.19 zum Thema Flexibilisierung der Fachkräftequote in der Pflege.

Lesen Sie den Beitrag unter http://www.haeusliche-pflege.net/Infopool/Nachrichten/Wie-viel-Personal-wie-viele-Fachkraefte-braucht-die-Pflege

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung
Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

https://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-3-interdisziplinaere-alterns-und-pflegeforschung/

Prof. Dr. Stefan Görres© Stefan Görres
Prof. Dr. Stefan Görres schlägt u.a. Gründung eines Gesundheitscampus im Lande Bremen vor

Für die Pflege im Lande Bremen fordert Prof. Dr. Stefan Görres, Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) und Dekan des FB 11 der Universität Bremen eine nachhaltige Gesamtstrategie, eine Roadmap bzw. einen Masterplan. Er macht konkrete Vorschläge für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, für eine umfassende Modernisierung des Pflegeberufes und für die konsequente Umsetzung sozialräumlicher Konzepte und Community Care. Stefan Görres schlägt darüber hinaus die Gründung eines integrierten Gesundheitscampus in Bremen vor, um einen attraktiven Standortfaktor für die Ausbildung junger Menschen Gesundheits-, Therapie- und Pflegeberufen zu schaffen. Ein Gesundheitscampus kann ein Nukleus i.S. einer zukünftigen Bündelung der im Land vorhandenen Expertise in den Bereichen der Gesundheits- und Pflegewissenschaften (evtl. auch der Medizin) werden.

Stefan Görres (2019). "Die Verbes­se­rung der Arbeits­be­din­gungen von Pfle­genden ist ein wich­tiger Dreh- und Angel­punk­t."

Gastkommentar von Prof. Dr. Stefan Görres, Dekan der Fakultät für Human- und Gesundheitswissenschaften Universität Bremen. Techniker Krankenkasse

Lesen Sie den Gastkommentar unter https://www.tk.de/presse/themen/gesundheitssystem/gesundheitspolitik/goerres-gastkommentar-2060056

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung
Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Prof. Dr. Stefan Görres kritischer Kommentar zur Pflegesituation

Der „Care Klima-Index Deutschland“ 2018 zeigt, dass der Stellenwert der Kranken- und Altenpflege deutlich sinkt. Die Umfrage von 2000 Pflegenden und Gepflegten, Ärzt*innen, Apotheker*innen, Kostenträgern und Verbänden, die Pflege in Deutschland betreffend, verdeutlicht die Unzufriedenheit aller Beteiligten.
Prof. Dr. Stefan Görres äußert sich ebenfalls kritisch zur politischen Entwicklung in der Pflege und zur derzeitigen pflegerischen Situation.

Becker, C. (2019). Stimmung in der Pflege im Sinkflug: Noch greifen die Reformen nicht, wie der Care Klima-Index zeigt. Medscape
Der Beitrag ist abrufbar unter:
https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4907758#vp_1


Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Prof. Dr. Stefan Görres äußert sich zum Ausstieg von Pflegeanbietern in der taz

In dem Artikel wird der angedrohte Ausstieg der Diakonie und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) aus der ambulanten Pflege in Niedersachsen aufgrund Uneinigkeiten bezüglich der Finanzierung mit den Kassen diskutiert. Mögliche Auswirkungen, Hintergründe und Lösungsansätze werden durch verschiedene Interviews geschildert. U.a. äußert sich Prof. Dr. Stefan Görres als Pflegewissenschaftler zu diesem aktuellen Thema und warnt vor einer Pflegekatastrophe.

Eggemann, Jana (2019). Streit um Pflege-Finanzierung, taz
Der Beitrag ist abrufbar unter:
http://www.taz.de/Sozialverbaende-drohen-mit-Ausstieg/!5578558/

Forscher sehen gute Chancen auf Einigung bei ambulanter Pflege. Verhandlungen laufen weiter. Göttinger Tageblatt. 23 Mar 2019. epd.
https://www.pressreader.com


Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Pflegewissenschaftliche Studien im Überblick – März 2019

Bei demenzerkrankten und pflegebedürftigen Menschen ist Mangelernährung keine Seltenheit und kann zu schwerwiegenden Beeinträchtigungen des Allgemeinzustands führen. Mit welchen Maßnahmen man in Pflegeheimen einer Mangelernährung entgegenwirken kann, arbeitete Prof. Görres anhand drei pflegewissenschaftlicher Studien heraus:
Eine Studie, durchgeführt in Schweden, untersuchte die Auswirkungen von einem Nahrungsergänzungsmittel auf den Ernährungszustand, die Nahrungsaufnahme und die körperliche Funktion von älteren Bewohner*innen in Pflegeheimen. Die Intervention führte zu einer erhöhten Energieaufnahme, einer Gewichtszunahme, einem verbesserten Appetit und Ernährungszustand und zeigte einen positiven Effekt auf das Fettsäuren-Profil.
US-amerikanische Forscher*innen untersuchten in einer Studie den Einfluss der Essensumgebung auf die Nahrungsaufnahme von demenzerkrankten Bewohner*innen in Pflegeheimen. Laut der Studie führen an den individuellen Bedürfnissen der Bewohner*innen orientierte Umgebungsreize während des Essens zu einem besseren Essverhalten und es können Umgebungsbeeinträchtigungen, z.B. laute Geräusche, eine fortgeschrittene Demenzerkrankung mit einer höheren Komorbidität zu einer reduzierten Nahrungsaufnahme führen.
Eine in Frankreich durchgeführte Studie untersuchte den Effekt einer Bewegungs-Intervention im Vergleich zu einer Sozialen-Intervention auf das Körpergewicht, den Body Mass Index und den Ernährungszustand von Pflegeheimbewohnern. Die Studienergebnisse wiesen keinen Unterschied in den beiden Interventionen auf, daraus lässt sich schließen, dass Aktivitäten zur Bewegungsförderung wie auch soziale Aktivitäten einen ebenso gleich guten Effekt auf den Ernährungszustand von Pflegeheimbewohner*innen haben.


Görres, S. & Gräf, C. (2019). Mangelernährung im Alter verhindern, Altenpflege, Altenpflege, 03/2019, S. 57. Hannover: Vincentz Network.
Website: http://www.altenpflege-online.net/

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Pflegewissenschaftliche Studien im Überblick – Februar 2019

Pflegebedürftige ältere Menschen sind aufgrund eines häufig geschwächten Immunsystems anfällig für Infektionen. Durch verbesserte Handygiene können in der stationären Pflege viele Infektionen vermieden werden. Dass Pflegeheime in dieser Hinsicht noch mehr tun können, verdeutlicht Prof. Görres anhand drei pflegewissenschaftlicher Studien:
Eine in Paris, Frankreich, durchgeführte Studie untersuchte die Auswirkungen eines Handhygieneprogramms auf das Infektionsrisiko in Pflegeheimen. Es zeigten sich im Vergleich zu der Kontrollgruppe eine gesteigerte Nutzung von Desinfektionsmitteln, eine signifikant niedrigere Sterblichkeit und eine niedrigere Anzahl an Antibiotika-Verordnungen.
Eine Studie, die in Hongkong durchgeführt wurde, untersuchte ob eine Handhygiene-Aufsicht bei Pflegeheimbewohner*innen das Vorkommen von multiresistenten Bakterien in Pflegeheimen reduzieren kann. Die Forschungsergebnisse zeigten in den Pflegeeinrichtungen der Interventionsgruppe eine signifikante Reduktion der MRSA-und CRA-Kontamination und eine Steigerung des Verbrauches von Desinfektionsmittel.
US-amerikanische Forscher*innen untersuchten in einer Studie inwiefern ein interaktives Schulungsprogramm das Wissen über die Kontrolle und die Vorbeugung von Infektionen verbessern kann. Es zeigten sich durch die Intervention Verbesserungen in den Schulungsmodulen zu Handhygiene, Pflege von Harnwegskathetern und multiresistente Organsimen.

Görres, S. & Böbel, S. (2019). Gesundheit durch Händewaschen, Altenpflege, 44 (1), 40-41. Hannover: Vincentz Network.
Website: http://www.altenpflege-online.net/

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch

In Bremen wird die Einrichtung eines Drogenkonsumraums geprüft, der als Anlaufstelle für drogenabhängige Männer und Frauen dienen und im Zusammenhang mit dem Sicherheitskonzept für den Hauptbahnhof umgesetzt werden könnte. Die Behörde von Gesundheitssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt hat das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) an der Universität Bremen mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt, die die Chancen für eine Umsetzung in Bremen prüfen soll. Ende Juni sollen die Ergebnisse der Studie vorliegen.
Lesen Sie hierzu den Artikel im Weser Kurier:

S. Doll. Neue Anlaufstelle für Drogenabhängige in Bremen. Weser Kurier vom 04.03.2019 unter: https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-neue-anlaufstelle-fuer-drogenabhaengige-in-bremen-_arid,1811558.html

Weitere Informationen zur Studie unter:
https://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-6-gesundheit-&-gesellschaft/projekte/?proj=777


Kontakt:

Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Abt. 6 Gesundheit und Gesellschaft
Mail: schmidt-semisch@uni-bremen.de
www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-6-gesundheit-&-gesellschaft/

Von links nach rechts: Gertrud Stöcker, Axel Wecht und Axel Doll (Mitglieder der Steuerungsgruppe), Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck, Sabine Muths und Sebastian Partsch (Projektteam), Dr. Jutta Semrau (Bundesministerium für Gesundheit)© Ingrid Darmann-Finck
Datenbank mit Lernsituationen zur Förderung der kommunikativen Kompetenz in der Pflege steht ab sofort online zur Verfügung

Auf einer Fachtagung im Hotel Atlantic in Bremen wurde am 11. Und 12. Februar das Nationale Mustercurriculum „Kommunikative Kompetenz in der Pflege“ (NaKomm) vorgestellt, das in den letzten drei Jahren von Prof.in Dr. Ingrid Darmann-Finck, Sabine Muths und Sebastian Partsch am Institut für Public Health und Pflegeforschung (Abt. 4) entwickelt wurde. Das im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit durchgeführte und über den Nationalen Krebsplan geförderte Projekt stieß auf begeisterte Resonanz. Frau Dr. Jutta Semrau (BMG), Frau Senatorin Prof. Dr. Quante-Brandt und Gertrud Stöcker (DBR) würdigten das NaKomm in ihren Grußworten. Die 160 Teilnehmenden erhielten einen intensiven, zum Teil eher theoretischen, z. T. praktischen Einblick in die 45 im NaKomm enthaltenen Lehr-/Lernsituationen und in die Nutzungsmöglichkeiten. Die Datenbank steht interessierten Lehrerinnen und Lehrern ab sofort unter http://nakomm.ipp.uni-bremen.de als Best Practice Beispiel zur Integration in schulinterne Curricula kostenfrei zur Verfügung.

Luftschadstoffe und Gesundheit: Aktuelle Diskussion zu Grenzwerten© Gabriele Bolte
Stellungnahmen der Kommission Umweltmedizin und Environmental Public Health und mehrerer nationaler und internationaler Fachgesellschaften

Zu der aktuellen Diskussion der gesundheitlichen Bedeutung von Luftschadstoffen wie Stickstoffdioxid und Feinstaub und der Festlegung von Grenzwerten für einen Gesundheitsschutz der Bevölkerung sind mehrere Stellungnahmen und Antworten auf häufig gestellte Fragen erschienen, die zur Versachlichung und wissenschaftlichen Fundierung der Diskussion beitragen sollen.

Das Umweltbundesamt hat gemeinsam mit der Kommission Umweltmedizin und Environmental Public Health Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema „Stickstoffdioxid: Gesundheitliche Bedeutung von Grenzwerten“ erarbeitet.

Die Fachgesellschaften für Epidemiologie, Prävention und Public Health in Deutschland [Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS), Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP), Deutsche Gesellschaft für Public Health (DGPH)] betonen in ihrer Stellungnahme die wissenschaftlichen Grundlagen für die gesundheitliche Bewertung von Luftschadstoffen.

Im Bereich der Forschung zu den Gesundheitseffekten von Luftschadstoffen ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben im Namen der Internationalen Gesellschaft für Unmweltepidemiologie (ISEE) und der European Respiratory Society (ERS) die Expertise „Die Rolle der Luftschadstoffe für die Gesundheit“ verfasst.

Im Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) forscht Prof. Dr. Gabriele Bolte zu umweltbezogener Gesundheit. Seit 2016 ist sie vom Bundesministerium für Gesundheit berufenes Mitglied der Kommission Umweltmedizin und Environmental Public Health am Robert Koch Institut. Seit Jahren ist sie im gemeinsamen Arbeitskreis "Umweltmedizin, Expositions- und Risikoabschätzungen" der Fachgesellschaften DGEpi, GMDS und DGSMP aktiv.

Das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) vertritt die Mitgliedschaft der Universität Bremen in der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH).


Kontakt:

Prof. Dr. Gabriele Bolte
Geschäftsführende Direktorin des IPP und Leiterin der Abteilung Sozialepidemiologie
Universität Bremen
E-Mail: gbolte@uni-bremen.de