06.08.2020
Launch der Webseite des EU-Projekts „Equal-Life: Early environmental quality and life-course mental health effects“© Equal-Life (Logo), einzelne Fotos: Helene Gudi-Mindermann, Maddie White, Jana Roczen, Natalie Riedel, Stefanie Dreger,

Launch der Webseite des EU-Projekts „Equal-Life: Early environmental quality and life-course mental health effects“

Forschung zum Exposom in der Abteilung Sozialepidemiologie

Equal-Life ist ein interdisziplinäres Verbundprojekt, an dem 21 Institutionen aus 11 europäischen Staaten beteiligt sind. Es wird von der EU für fünf Jahre (2020-2024) mit insgesamt 12 Millionen Euro gefördert. Das Projektteam in der Abteilung Sozialepidemiologie des IPP ist unter der Leitung von Prof. Dr. Gabriele Bolte für das Arbeitspaket zum Social Exposome verantwortlich und wird mit rund 700.000 € gefördert. Seit Juli ist die offizielle Webseite von Equal-Life online: https://www.equal-life.eu/en Konzeptionell fußt das Projekt Equal-Life auf dem sogenannten Exposom: Gesundheit ist das Ergebnis des komplexen Zusammenspiels der Gesamtheit aller äußeren, sowohl physikalischen, chemischen, biologischen als auch sozialen, Umwelteinflüsse (Exposom) und des individuellen Erbguts (Genom). Das Ziel des interdisziplinär ausgerichteten Projekts Equal-Life besteht darin, das konzeptionelle Verständnis zu erweitern und die Bedeutung des Exposoms für die Entwicklung und psychische Gesundheit mit Fokus auf kindliche Entwicklungsphasen aufzuklären. Die Entwicklung von Maßnahmen zur Gestaltung gesundheitsförderlicher Lebenswelten für Kinder spiegelt den hohen Anwendungsanspruch des Projekts wider. Erstmals werden Daten zu Umwelt- und Sozialfaktoren integriert und mit einer Lebenslaufperspektive im Hinblick auf die Gesundheit von Kindern analysiert. Mehr lesen ...

12.06.2020

Neues Forschungsprojekt zur Operationalisierung von geschlechtlicher Vielfalt in epidemiologischen Studien gestartet.

Abteilung Sozialepidemiologie führt eine partizipative Instrumentenentwicklung mit Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit durch

Das Projekt DIVERGesTOOL („Toolbox zur Operationalisierung von geschlechtlicher Vielfalt in der Forschung zu Gesundheitsversorgung, Gesundheitsförderung und Prävention“) wird von der Abteilung Sozialepidemiologie des Instituts für Public Health und Pflegeforschung, Universität Bremen, gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen der Humboldt-Universität zu Berlin und der Radboud Universität Nijmegen, Niederlande, durchgeführt. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Gesundheit bis 2023 gefördert. Mehr lesen ...

10.06.2020
Ambulante Versorgung Pflegebedürftiger destabilisiert© Karin Wolf-Ostermann | © David Ausserhofer

Ambulante Versorgung Pflegebedürftiger destabilisiert

Erste Ergebnisse eines Forschungsprojektes des IPP und des SOCIUM zu Herausforderungen für die Pflege in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie liegen vor

Pflegebedürftige gehören zu den am schwersten Betroffenen in der Corona-Krise. 60 Prozent aller Verstorbenen sind von Pflegeheimen oder Pflegediensten betreute Menschen. Deren Anteil an infizierten Personen beträgt aber nur 8,5 Prozent. Das ist Ergebnis einer Online-Befragung der Uni Bremen. Mehr lesen ...