19.09.2022
Prof. Dr. Gabriele Bolte vom Präsidenten des Robert Koch-Instituts in die Kommission Environmental Public Health berufen © Prof. Dr. G. Bolte

Prof. Dr. Gabriele Bolte vom Präsidenten des Robert Koch-Instituts in die Kommission Environmental Public Health berufen

Einschätzung der Wirkung von Umwelteinflüssen und des Klimawandels auf die Gesundheit

Prof. Dr. Gabriele Bolte wurde als Public Health-Expertin für Umwelt & Gesundheit und für Umweltgerechtigkeit vom Präsidenten des Robert Koch-Instituts im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Gesundheit und in Abstimmung mit dem Umweltbundesamt in die Kommission Environmental Public Health für den Zeitraum 2022-2026 berufen. Die Kommission berät das Robert Koch-Institut und das Umweltbundesamt in Fragen zu Environmental Public Health. Im Vordergrund steht dabei die Einschätzung der Wirkung von Umwelteinflüssen auf die Gesundheit der Bevölkerung. Zu den Aufgaben zählen auch die Beratung für einen bevölkerungsbezogenen, präventiven Gesundheitsschutz sowie zu einer adäquaten Risikokommunikation und Berichterstattung. Ein Schwerpunkt der zukünftigen Arbeit der Kommission soll auf aktuellen Herausforderungen globaler Krisen liegen, insbesondere klimawandelbedingter Auswirkungen auf die Gesundheit und Gesundheit im Kontext von Nachhaltigkeit und Planetarer Grenzen. Mehr lesen ...

19.07.2022
Gesundheitsforschung: Geschlechtervielfalt stärker berücksichtigen

Gesundheitsforschung: Geschlechtervielfalt stärker berücksichtigen

Ergebnisse des Forschungsprojektes DIVERGesTOOL von Sophie Horstmann und Prof. Gabriele Bolte veröffentlicht

Wie wird in der Gesundheitsforschung die geschlechtliche Vielfalt erfasst? Das hat ein Team um die Gesundheitswissenschaftlerinnen Sophie Horstmann und Gabriele Bolte von der Abteilung Sozialepidemiologie des Instituts für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen im Rahmen des Projektes DIVERGesTOOL untersucht. „Das Geschlecht ist in der Gesundheitsforschung eine häufig genutzte Variable, die allerdings meistens auf eine einfache Unterscheidung in „männlich“ und „weiblich“ beschränkt wird“, erläutert Professorin Gabriele Bolte. Geschlechtliche Vielfalt wird in der Gesundheitsforschung noch zu wenig erfasst. Eine Unterscheidung in die Kategorien „männlich“ und „weiblich“ wird der Komplexität nicht gerecht. Mehr lesen ...

15.06.2022
Umweltbewusstere Medikamente: Weniger Treibmittel in Asthmasprays© IPP

Umweltbewusstere Medikamente: Weniger Treibmittel in Asthmasprays

PD Dr. Guido Schmiemann (IPP) erstellt Leitlinie zur Klimabewussten Verordnung von Inhalativa

Inhalatoren, die üblicherweise bei Lungenkrankheiten eingesetzt werden, wie zum Beispiel Asthmasprays, belasten durch ihre Treibmittel das Klima und haben einen großen CO2-Fußabdruck. Darauf weist der Gesundheitswissenschaftler und Arzt Guido Schmiemann vom Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen hin. Er möchte Ärzt:innen und Pflegekräfte dafür sensibilisieren, Alternativen zu verwenden, die deutlich klimafreundlicher und in den meisten Fällen ebenso wirksam sind. Mehr lesen ...