Aktuelle Mitteilungen

Mitteilungen aus den Medien, Hinweise für Veranstaltungen, neue Publikationen und sonstige Mitteilungen des IPP.

So werben die „Glückstifter“ um Personal

Der Betrag bei buten un binnen zeigt, wie derzeit darum geworben wird, junge Menschen für den Pflegeberuf zu gewinnen. Unter anderem wird dabei auch auf eine ältere Studie von Prof. Dr. Stefan Görres (IPP) eingegangen, nach der 94% der Befragten aus dem 1. Ausbildungsjahr den Pflegeberuf trotz aller problematischen Rahmenbedingungen wieder wählen würden.
Sehen Sie den Beitrag von buten un binnen vom 3. 12.2019 unter: https://www.butenunbinnen.de/videos/werbung-pflegeberuf-100.html

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Professor Stefan Görres ist Koordinator der 32. Bremer Universitäts-Gespräche© Harald Rehling / Universität Bremen
„Alternde Gesellschaft – Zukunftsszenarien zwischen Chancen und Risiken.“

Zu dem Thema diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft während der 32. Bremer Universitäts-Gespräche am Donnerstag, 14., und Freitag, 15. November 2019. Einladende sind die Wolfgang-Ritter-Stiftung, die Universität Bremen und der Verein der unifreunde. Die Schirmfrau der hochkarätigen Veranstaltung ist Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Stefan Görres, Professor für Pflegewissenschaft und Sozialgerontologie und Mitglied des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) am Fachbereich Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen ist der wissenschaftliche Koordinator der diesjährigen Bremer Universitäts-Gespräche.

Mehr unter: https://www.uni-bremen.de/de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/news///es-gibt-noch-keine-guten-ideen-fuer-das-altern-als-gesellschaftliche-ressource/

Kontakt und Information:

Prof. Dr. Stefan Görres

Universität Bremen

Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen

E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

 

Pflegewissenschaftliche Studien im Überblick – Oktober 2019

Das Potenzial von unterstützenden Angehörigen in der stationären Langzeitpflege wird noch wenig erkannt. Wie der Einbezug der Angehörigen die Gesundheit von Pflegenden verbessern kann und wie dies besser gelingen kann, verdeutlicht Prof. Görres anhand drei pflegewissenschaftlicher Studien:
Forscher*innen aus Großbritannien veröffentlichten eine Studie, in der die Beteiligung von Familienmitgliedern an der rechtzeitigen Erkennung von Veränderungen des Gesundheitszustandes ihrer Angehörigen untersucht wurde. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass die Familienmitglieder auf drei wichtige Arten an der rechtzeitigen Erkennung von Gesundheitsveränderungen beteiligt waren: Erkennung von ersten Anzeichen einer Veränderung des Gesundheitszustandes, Informieren des Pflegepersonals über beobachtete Veränderungen und Einordnung der Veränderungen des Gesundheitszustandes vor dem Hintergrund der Familiengeschichte.
Eine Studie, die von Forscher*innen in Schweden durchgeführt wurde, untersuchte das Verständnis von Angehörigen hinsichtlich ihrer Bereitschaft, sich an der Pflege ihrer Familienmitglieder in Pflegeheimen zu beteiligen. Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass Angehörige durchaus ein komplexes Verständnis von Beteiligung an der Pflege ihrer Familienmitglieder haben, dieses aber aktiv abgerufen werden muss.
Kanadische Forscher*innen, untersuchten in einer Studie, mögliche Konflikte zwischen Familienangehörigen und Pflegepersonal in Pflegeheimen. Die Ergebnisse zeigten, dass die meisten Konflikte wiederkehrend auftraten und etwa die Hälfte direkt mit dem jeweiligen Mitarbeiter besprochen wurden. Jedoch wurden fast die Hälfte der Konflikte als nicht gelöst eingestuft.

Görres, S. & Gräf, C. (2019). Familienwissen in der Pflege nutzen 10/19, S. 26-27. Hannover: Vincentz Network.
Website: http://www.altenpflege-online.net/

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Die Teilnehmer*innen des 2-tägigen Workshops am IPP©Karin Wolf-Ostermann
Europäisches Forschungsprojekt trifft sich an der Universität Bremen

Am 05.und 06. November 2019 kam eine Gruppe von insgesamt 17 Wissenschaftler*innen aus fünf Ländern für einen zweitägigen Workshop am IPP zusammen. Der Workshop ist Teil des internationalen Forschungsprojekts „Social Health and Reserve in the Dementia patient journey (SHARED)“, das am IPP von Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann und Prof. Dr. Ansgar Gerhardus geleitet wird. Das Projekt untersucht das bisher wenig erforschte Zusammenspiel zwischen Aspekten sozialer Gesundheit (z.B. Einfluss sozialer Netzwerke, Beziehungsnähe oder –qualität, sozialer Inklusion) und biologischen und psychologischen Faktoren bei Demenz. Ziel der Bremer Arbeitsgruppe ist es in Kooperation mit anderen Wissenschaftler*innen alle verfügbaren Informationen und Wissensbestände zum Thema zusammenzutragen und ein Modell zu entwickeln, das die Ursachen der Demenzentwicklung abbildet. In dem Workshop wurden mithilfe einer  partizipativen Methode, dem sog. „Group Model Building“ die Grundlagen für dieses Modell gelegt.

Kontakt:
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Abteilung 7: Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung
Raum: A2040
Grazer Straße 4
28359 Bremen
Email: wolf-ostermann@uni-bremen.de



Der Masterstudiengang „Community and Family Health Nursing“ am Fachbereich 11 der Universität Bremen umfasst ein Projektmodul über drei Semester. Dabei wird den Studierenden ein Einblick in die projektbasierte Forschung gegeben. Die Studiengruppe ist fortgeschritten und hat bereits im Wintersemester 2018/2019 begonnen, im Master zu studieren. Unter Leitung von Frau Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann erforscht die Gruppe im Rahmen dieses Projektmoduls die ambulante gesundheitliche Versorgung im Bremer Stadtteil Gröpelingen. Für dieses Projekt hat die Studiengruppe nun eine Förderung durch die Nowetas-Stiftung in Form eines Stipendiums von 600 Euro erhalten. Damit werden unter anderem die Teilnahmegebühren für den DGP-Hochschultag in Münster am 08.11.2019 finanziert, auf dem Studierende Ergebnisse des Projektes der Öffentlichkeit präsentieren werden.

Kontakt:
Karin Wolf-Ostermann
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Abteilung 7: Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung
Mail: wolf-ostermann@uni-bremen.de
www.ipp.uni-bremen.de

Viktoria Hoel© Viktoria Hoel


Seit dem 01.10.19 ist Viktoria Hoel Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung 7 des Instituts für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen. Viktoria Hoel kommt aus Norwegen, um die internationale Vollzeit-Doktorandenstelle an der Fakultät für Human- und Gesundheitswissenschaften zu besetzen. Sie arbeitet im internationalen Projekt DISTINCT (Dementia: Intersectorial Strategy for Training und Innovation Network for Current Technology). DISTINCT ist ein Projekt im Rahmen des von Europa finanzierten Marie Skłodowska-Curie-Netzwerks für innovatives Training (ITN). Insgesamt 15 Nachwuchsforscher*innen (Early Stage Researchers, ESRs) werden im gesamten Netzwerk untergebracht sein und an diesem europaweiten Projekt teilnehmen, bei dem Viktoria eine der erfolgreichen Bewerber*innen ist. Das Projekt wird von der Universität Nottingham koordiniert und in 7 Ländern durchgeführt: Großbritannien, Deutschland, Belgien, Niederlande, Spanien, Tschechische Republik und Irland. Die Projektleiterin an der Universität Bremen ist Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann. Das Bremer Projekt befasst sich mit „Smart-Home-Technologien“, die das tägliche Leben von Demenzkranken und ihren informellen Betreuern unterstützen, um die Lebensqualität und die soziale Teilhabe zu verbessern.
Viktoria Hoel hat einen Master in Gesundheitsökonomie, Politik und Management und lernte Deutschland kennen und lieben, als sie an die Universität Hamburg ging. Sie hat bereits Erfahrungen als wissenschaftliche Mitarbeiterin im EU-finanzierten internationalen Projekt SUSTAIN (Nachhaltige integrierte maßgeschneiderte Versorgung älterer Menschen in Europa) gesammelt, die ihr Interesse an der Forschung im Bereich Public Health geweckt haben. Jetzt freut sie sich über die Chance, an einer herausragenden Universität und in einem exzellenten und internationalen Forschungsumfeld am IPP zu arbeiten sowie Bremen als neue Heimatstadt zu haben.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:
Viktoria Hoel
hoel@uni-bremen.de
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Abt. 7
www.ipp.uni-bremen.de

Leiterin des Referats Wissenschaft und Forschung /Kierownik Wydzialu Nauki i Badan Naukowych Botschaft der Bundesrepublik Deutschland / Ambasada Republiki Federalnej Niemiec ul. Jazdów 12 00-467 Warszawa Tel. +48 22 5841 770 Fax +48 22 5841 819 gabriele.h© Gabriele Hermani
Keynote-Vortrag von Prof. Dr. Gabriele Bolte zu „Sex/gender and health – methodological challenges in research today“

Im Rahmen des Warschauer Wissenschaftsfestivals „Festiwal Nauki“ stand am 26.09.2019 das Thema „Gender Equality in Science“ im Mittelpunkt.
Prof. Dr. Gabriele Bolte, Leiterin der Abteilung Sozialepidemiologie des Instituts für Public Health und Pflegeforschung, hielt auf Einladung des Referates Wissenschaft und Forschung der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Polen an der Universität in Warschau den Keynote-Vortrag „Sex/gender and health – methodological challenges in research today“.

Mit methodischen Herausforderungen der Integration von Geschlecht in die gesundheitswissenschaftliche Forschung beschäftigt sich das Team der Abteilung Sozialepidemiologie aktuell in zwei BMBF-geförderten Forschungsverbünden:
Das Verbundprojekt INGER (Integration von Geschlecht in die Forschung zu umweltbezogener Gesundheit) hat zum Ziel, innovative Methoden für eine geschlechtersensible quantitative Gesundheitsforschung mit Bezug auf gendertheoretische Ansätze (Embodiment, Intersektionalität) interdisziplinär zu entwickeln und im Themenfeld Umwelt & Gesundheit zu erproben. Es soll eine Wissensbasis geschaffen werden, die als Grundlage dafür dienen kann, Sex/Gender-Aspekte in Umweltexpositionen und deren Gesundheitseffekten bei umweltbezogenem Gesundheitsschutz sowie Prävention und Gesundheitsförderung im Bereich Umwelt und Gesundheit besser zu berücksichtigen.
Das Verbundprojekt AdvanceGender untersucht, wie Datenerhebung und -analyse und Berichtspraxis verändert werden können, um die geschlechtersensible Gesundheitsberichterstattung weiterzuentwickeln. Das Projekt orientiert sich an Ansätzen der Intersektionalität und nutzt diesen Blickwinkel, um Studienteilnahme in populationsbasierten Studien zu untersuchen, geschlechtertheoretische Konzepte in die statistische Datenanalyse zu integrieren und Strategien für eine geschlechtersensible und intersektionale Gesundheitsberichterstattung zu entwickeln.

Nähere Informationen zu den beiden Forschungsprojekten finden Sie hier:
INGER: https://www.uni-bremen.de/inger/
AdvanceGender: https://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-5-sozialepidemiologie/projekte/laufende-projekte/?proj=725&page=1


Kontakt:

Prof. Dr. Gabriele Bolte
Geschäftsführende Direktorin des IPP und Leiterin der Abteilung Sozialepidemiologie
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Universität Bremen
E-Mail: gbolte@uni-bremen.de

Prof. Dr. Stefan Görres im Interview zum neuen Bewertungsinstrument für Pflegeeinrichtungen

Im Zuge des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes (PpSG) wurde zu Beginn des Jahres 2019 die Einführung eines neuen Systems zur Bewertung von Pflegeheimen beschlossen. Mit der alten MDK-Qualitätsprüfung fielen die Bewertungen häufig zu positiv und damit unrealistisch aus. Der am 01.10.2019 eingeführte Pflege-TÜV löst die bisherigen Pflegenoten ab und soll für mehr Transparenz bei der Bewertung von Heimen sorgen. Pflegebedürftige und ihre Familien sollen so leichter Qualitätsunterschiede zwischen Pflegeheimen erkennen können. Mithilfe des Pflege-TÜV sollen mehr als 13.000 deutsche Pflegeeinrichtungen aussagekräftiger als bislang bewertet werden.

Prof. Dr. Stefan Görres, Professor für Pflegewissenschaften im Institut für Public Health und Pflegeforschung an der Universität Bremen, hat sich am 01.10.2019 im Deutschlandradio dazu geäußert, wie sinnvoll der Pflege-TÜV aus seiner Sicht ist.

Hören Sie den Beitrag in der Sendung vom 01.10.19 um 17:08 in der Deutschlandradio-Mediathek unter:

http://srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html

Kontakt:

Prof. Dr. Stefan Görres
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Fakultät 11 Human- und Gesundheitswissenschaften
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung
Grazer Straße 4, 28359 Bremen

E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Pflegewissenschaftliche Studien im Überblick – September 2019

Kunsttherapeutische Aktivitäten in der Pflege können dazu beitragen, die therapeutische Seite der Pflege zu profilieren, diese Arbeit zu unterstützen und sie in einer vielfältigen und innovativen Richtung zu entwickeln. Wie kunsttherapeutische Aktivitäten die Gesundheit von Pflegenden verbessern kann verdeutlicht Prof. Görres anhand drei pflegewissenschaftlicher Studien:
Forscher*innen aus Großbritannien veröffentlichten eine Studie, in der hinderliche und förderliche Faktoren für eine erfolgreiche Durchführung von künstlerischen Programmen in Pflegeheimen untersucht wurden. Es konnten folgende Aspekte herausgearbeitet werden: Kontextfaktoren, Erkennen von Bedürfnissen der Bewohner, Fördern von Beziehungen und Aufbau von Vertrauen.
Eine Studie, die von Forscher*innen in Taiwan durchgeführt wurde, testete die Wirksamkeit  von Kunsttherapie-Aktivitäten im Rahmen eines Gruppenprogramms zur Verringerung von Depressionen und zur Verbesserung des Selbstwertgefühls älterer Pflegeheimbewohner*innen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Kunsttherapie Depressionen in der Interventionsgruppe lindern und das Selbstwertgefühl verbessern konnte.
Niederländische Forscher*innen, untersuchten ob und wie Pflegeheimbewohner mit Demenz auf eine interaktive Kunstinstallation reagieren und ob sich die Reaktionen ändern, wenn der Inhaltstyp und damit die Art der Interaktionen des Kunstwerkes sich verändert. Es zeigte sich, dass Kunst selbst bei Menschen mit einer schweren Demenz eine aktivierende Wirkung hervorrufen kann.

Görres, S. & Gräf, C. (2019). Kunsttherapie wirkt positiv 9/19, S. 26-27. Hannover: Vincentz Network.
Website: http://www.altenpflege-online.net/

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck© WFB Bremen/Jonas Ginter


Ingrid Darmann-Finck spricht im Interview darüber, was sie an ihrem Job begeistert, was Simulations-Apps auf dem Freimarkt zu suchen haben und wie wichtig die Verbesserungen von Pflegeausbildungen sind.

https://www.bremen.de/wissenschaft/wissenschaft-persoenlich-ingrid-darmann-finck

Kontakt:
Prof. Dr.Ingrid Darmann-Finck
darmann@uni-bremen.de
0421/218 68940