Aktuelle Mitteilungen

Mitteilungen aus den Medien, Hinweise für Veranstaltungen, neue Publikationen und sonstige Mitteilungen des IPP.

Fortbildungen in Präsenz- und Onlineformat mit Ingrid Darmann-Finck und Andreas Baumeister © Andreas Baumeister, Projekt SteBs, Univ. Bremen
Jahresabschluss 2021 und Jahresauftakt 2022 im Projekt SteBs

Im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung wird vom Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP sowie dem Institut für Technik und Bildung ITB der Universität Bremen, Projekt Strukturentwicklung in der Berufsschullehrerbildung (SteBs), in Kooperation mit dem Landesinstitut für Schule in Bremen (LIS) eine Fortbildungsreihe für Lehrer:innen in der Fachrichtung Pflege durchgeführt. Im Jahr 2021 wurden unter anderem Fortbildungen zur Konzeption von Lernsituationen, Unterrichtseinheiten und schriftlichen Prüfungen insbesondere für die generalistische Pflegeausbildung von zahlreichen Lehrer:innen aus Bremen, Bremerhaven und umzu besucht.

Daneben wurde ein regelmäßig stattfindendes Austauschforum für Lehrer:innen der Fachrichtung Pflege initiiert, welches aktuell 3-stündig im Rhythmus von 10-12 Wochen und wechselnd zwischen Online- und Präsenzformat angeboten wird.

Den Abschluss im Winter 2021 bildeten die Fortbildungen „Situationsorientiertes Unterrichten mit digitalen Medien in der Pflegeausbildung unterstützen“ im November am Landesinstitut für Schule (s. Foto) sowie das Austauschforum rund um schriftliche Prüfungsfragen im Dezember im Onlineformat (s. Foto). Die Fortbildungen wurden von den IPP-Mitgliedern Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck und Andreas Baumeister, M.A., (beide Abteilung Qualifikations- und Curriculumforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP) konzipiert und durchgeführt. Darüber hinaus waren Dr. Claudia Schepers und Dr. Johanna Krawietz aus dem IPP-Projekt CAROplusONKO als Gastreferentinnen eingeladen.

Im Jahr 2022 werden u.a. Fortbildungsangebote zur Methodenvielfalt im situationsorientierten Pflegeunterricht und zur Kollegialen Beratung in der Pflegeausbildung von den Mitarbeiter:innen des Projekts SteBs angeboten. Die Termine hierfür werden demnächst veröffentlicht.

Da die Veranstaltungen im Rahmen der gemeinsamen „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert sind, ist die Teilnahme für Lehrer:innen aus dem Land Bremen kostenfrei.

Weitere Informationen zum Projekt SteBs unter:

https://www.ipp.uni-bremen.de/abteilungen/qualifikations-und-curriculumforschung/projekte/laufende-projekte/?proj=810&page=1

Anmeldung zur nächsten Fortbildungsveranstaltung:

https://fortbildung.lis.bremen.de/berufsbildende-schule/kw/bereich/kursdetails/kurs/21-30305/kursname/Mit%20Methodenvielfalt%20situationsorientierten%20Pflegeunterricht%20gestalten/kategorie-id/8/

Kontakt:

Prof. Dr. Ingrid-Darmann-Finck

Andreas Baumeister

Universität Bremen

Fachbereich 11 Human und Gesundheitswissenschaften
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Abteilung Qualifikations- und Curriculumforschung

Mail:darmann@uni-bremen.de

baumeister@uni-bremen.de

Prof. Dr. Birte Berger-Höger© dsfotos
„Die richtigen Entscheidungshilfen sollten die Vor- und Nachteile adressatengerecht und verständlich präsentieren“

Wer eine passende Verhütungsmethode sucht, braucht evidenzbasierte Informationen. Das gemeinsame Projekt des Instituts für Public Health und Pflegeforschung IPP der Universität Bremen und der Universität Halle „GenDivInfo“ entwickelt jetzt ein Konzept für Leitlinien, damit auf Laien zugeschnittene Informationen bereitgestellt werden können.

„Die richtigen Entscheidungshilfen sollten die Vor- und Nachteile adressatengerecht und verständlich präsentieren“, sagt Professorin Birte Berger-Höger vom Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen. Gemeinsam mit Professorin Anke Steckelberg vom Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg arbeitet sie an dem neuen Projekt „GenDivInfo“.

Dieses Projekt entwickelt ein Konzept zur Erstellung medizinischer Leitlinien und wissenschaftsbasierter Entscheidungshilfen für Laien, die die verschiedenen Facetten von Geschlecht und Vielfalt (gender- und diversitätsspezifische Aspekte) von Menschen berücksichtigen. Dazu gehören zum Beispiel Fragen, ob medizinische Behandlungen bei Personen unterschiedlicher Geschlechter anders wirken oder auch ob sie unterschiedliche Informationsbedarfe haben. Entwickelt und erprobt wird das Konzept am Beispiel der Leitlinie zu nicht-hormonellen Verhütungsmitteln zu denen zum Beispiel Kondome oder auch natürliche Verhütungsmethoden zählen.

Weitere Kooperationspartnerin von der Universität Bremen ist Dr. Margrit E. Kaufmann, Diversitäts- und Intersektionalitätsforschung im Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft.
Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) vom 01.04.2022 – 31.03.2025.

Prof. Dr. Birte Berger-Höger ist seit 2020 Sprecherin der Abteilung Pflegewissenschaftliche Evaluations- und Implementierungsforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP der Universität Bremen.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung der Universität Bremen von Christina Selzer unter:

https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/informiert-verhueten-projekt-optimiert-medizinische-leitlinien

Kontakt:

Prof. Dr. phil. Birte Berger-Höger
Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften
Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP
Abteilung Pflegewissenschaftliche Evaluations- und Implementierungsforschung
Universität Bremen
Telefon: +49 421 218-68900
E-Mail: birte.berger-hoegeruni-bremen.de

„Kritik an fehlender Impfpflicht für private Pflegekräfte“

Wegen der fehlenden Corona-Impfpflicht für vorwiegend osteuropäische Pflegekräfte, die in einer Anzahl von 300 – 600.000 Personen in privaten Haushalten tätig sind, sieht der Bremer Pflegewissenschaftler Stefan Görres gesetzlichen Regelungsbedarf. Prof. Dr. Stefan Görres ist assoziiertes Mitglied der Abteilung Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen.

Lesen Sie den Beitrag „Kritik an fehlender Impfpflicht für private Pflegekräfte“ des NDR vom 21.01.22 unter: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Kritik-an-fehlender-Impfpflicht-fuer-private-Pflegekraefte,impfpflicht218.html

sowie den Beitrag „Impfpflicht für osteuropäische Pflegekräfte: Experte fordert Regelung“ im Online-Angebot des Evangelischen Pressedienstes (epd) vom 21.01.22 unter: https://www.evangelisch.de/inhalte/196084/21-01-2022/impfpflicht-fuer-osteuropaeische-pflegekraefte-experte-fordert-regelung

Kontakt und Information:

Prof. Dr. Stefan Görres

Universität Bremen

Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

Abt. Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung,

E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

https://www.ipp.uni-bremen.de/abteilungen/pflegewissenschaftliche-versorgungsforschung/

Karin Wolf-OstermannKarin Wolf-Ostermann
Wissenschaftliches Begleitprojekt zum BMBF-Förderprogramm „Repositorien und KI-Systeme im Pflegealltag nutzbar machen“ am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen gestartet

Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) haben Potential, die pflegerische Versorgung zu unterstützen: Planung und Verteilung von Schicht- oder Tourenplänen wird durch maschinelles Lernen unterstützt oder Stürze und Veränderungen im Aktivitäts- oder Mobilitätsmuster von Pflegebedürftigen durch Bild- und Signalverarbeitung erkannt. Expertensysteme, die die Argumentation eines menschlichen Experten nachahmen, unterstützen klinische Entscheidungen.
Forschungsprojekte im Bereich Pflege und KI sehen sich dabei neben Schwierigkeiten des Zugangs zu repräsentativen und qualitativ hochwertigen Daten auch mit der Herausforderung konfrontiert, Pflegeeinrichtungen und Akteure der Pflegepraxis zu beteiligen und mit diesen im Projektverlauf erfolgreich zusammenzuarbeiten und bedarfsgerechte Lösungen zu entwickeln. Mit den Zielen, Pflegekräfte und pflegende Angehörige zu unterstützen sowie die Selbstbestimmung und Lebensqualität pflegebedürftiger Personen zu verbessern, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung ab März 2022 ausgewählte Forschung zum Einsatz von KI in der Pflege. Am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen startete nun das bundesweite wissenschaftliche Begleitprojekt zum Förderprogramm.
Die Studie „Prozessentwicklung und -begleitung zum KI-Einsatz in der Pflege“ (ProKIP) gestaltet einen interdisziplinären, iterativen Begleit-, Beratungs-, Vernetzungs- und Evaluationsprozess für die Forschungsprojekte im Förderprogramm. Neben Kommunikationsstrukturen und einer Plattform zum Wissens- und Datenaustausch für die wissenschaftliche Community werden Forschungswerkstätten sowie individuelle Coaching- und Beratungsangebote etabliert. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Medizinische Informatik der Charité - Universitätsmedizin Berlin, der Berliner Hochschule für Technik, dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, dem Verband für Digitalisierung in der Sozialwirtschaft e.V. und dem Institut für Philosophie der Universität Bremen entsteht in ProKIP ein KI-Pflege-Readiness-Assessment zur Evaluation von Forschungsprojekten im Themenfeld und bearbeitet themenspezifische Fragestellungen, etwa zu Nutzen, Datenrepräsentativität, Datenteilen, Gestaltung von Partizipation, pflegewissenschaftlichen und ethischen Implikationen.
Die Wissenschaftler:innen des IPP bauen in der von Dezember 2021 bis April 2025 laufenden ProKIP-Studie auf das im vergangenen Jahr abgeschlossene Sondierungsprojekt zu KI in der Pflege auf, in dem ebenfalls in Zusammenarbeit mit Informatiker:innen, Kommunikationswissenschaftler:innen und Akteuren der Pflegepraxis, -bildung -wissenschaft und Ethik bereits Bedarfe, Anwendungsszenarien und Gelingensbedingungen für Forschung und Entwicklung zu KI in der Pflege untersucht und veröffentlicht wurden.
Das Bundeministerium für Bildung und Forschung fördert die ProKIP-Studie. Förderkennzeichen 16SV8835.

Kontakt
Prof Dr. Karin Wolf-Ostermann
Dominik Domhoff
Kathrin Seibert
prokip@uni-bremen.de

Wie sinnvoll ist der Einsatz von Technik und Künstlicher Intelli-genz (KI) in der Pflege - Horrorszenario oder ein guter Weg aus dem Pflegenotstand?

Künstliche Intelligenz im Pflegealltag? Professorin Karin Wolf-Ostermann und ihr Team vom Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) an der Universität Bremen arbeiten an einer wissenschaftlich fundierten Antwort auf diese Frage. Sie erforschen sinnvolle Szenarien für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Weiterführende Informationen dazu erhalten Sie im Up2date online Magazin der Universität Bremen unter dem folgenden Link:

https://up2date.uni-bremen.de/forschung/kuenstliche-intelligenz-in-der-pflege

Kontakt:

Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann

University of Bremen

Faculty 11 Human and Health Sciences

Institute of Public Health und Nursing Research

Department 7

Mail: wolf-ostermann@uni-bremen.de

www.ipp.uni-bremen.de

Bremer Pflegewissenschaftler Prof. Dr. Stefan Görres (IPP) äußert sich zu umstrittenem Thema

Prof. Dr. Stefan Görres im Interview beim Deutschlandfunk Kultur zum Thema „Impfskepsis beim Pflegepersonal. Hilft eine berufsbezogene Impfpflicht?“ vom 02.11.2021

Mitschnitt: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2021/11/02/impfskepsis_beim_pflegepersonal_hilft_eine_berufsbezogene_drk_20211102_1708_c1896d25.mp3

Kontakt und Information:

Prof. Dr. Stefan Görres

Universität Bremen

Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

Abt. Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung,

E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

https://www.ipp.uni-bremen.de/abteilungen/pflegewissenschaftliche-versorgungsforschung/