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02. Mai 2013: Nutzen von evidenzbasiertem Wissen für medizinischen Praxisalltag: Guido Schmiemann erhält Berliner Gesundheitspreis 2013Wie kommt gesichertes medizinisches oder pflegerisches Wissen in den Praxisalltag? Wie können Patienten von den besten wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren? Mit diesen Fragen haben sich zahlreiche Institutionen im Gesundheitswesen befasst und erstaunliche Lösungen gefunden. Die besten Projekte wurden am 19.03.13 mit dem Berliner Gesundheitspreis 2013 ausgezeichnet. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wurde von Annette Widmann-Mauz, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, und den Initiatoren des Berliner Gesundheitspreises überreicht.
Dr. Guido Schmiemann, niedergelassener Hausarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Versorgungsforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen ist einer der Preisträger des Berliner Gesundheitspreises 2013. Dr. Guido Schmiemann, Dr. Günther Egidi und Jürgen Biesewig Siebenmorgen von der Akademie für hausärztliche Fortbildung Bremen qualifizierten sich für den mit 7.500 Euro dotierten 3. Platz in der Ausschreibung zum Thema "Knhow - Wie kommt Wissen in die Praxis?" mit dem Projekt "Die neue Bremer Gesundheitsuntersuchung". Das Bremer Team hat ein neues Konzept für die bestehende Gesundheitsuntersuchung (Check up 35) entwickelt. Kennzeichen des Konzeptes sind eine stärkere Orientierung der Gesundheitsuntersuchung an der vorhandenen wissenschaftlichen Evidenz und den Bedürfnissen der Patienten und schließt alters- und geschlechtsspezifische Perspektiven in die Beratung der Patienten ein. Die Bremer Gesundheitsuntersuchung bietet teilnehmenden HausärztInnen Screeningfragebögen, die im Rahmen der Check up 35-Untersuchung angewendet werden können, altersgruppenspezifische zusammenfassende Empfehlungen sowie umfangreiche themenbezogene Hintergrundmaterialien und Informationen.
Zum Berliner Gesundheitspreis 2013 s. unter: http://www.aok-bv.de/aok/berlinergesundheitspreis
Heike Mertesacker MPH 29. April 2013: Neu erschienen: „Pflegedidaktische Handlungsfelder“Der Band „Pflegedidaktische Handlungsfelder“ von Roswitha Ertl-Schmuck und Ulrike Greb (Hrsg.) ist mit mehreren Beiträgen von Mitgliedern des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen neu erschienen. Mit einem Artikel vertreten sind Jacqueline Bomball und Dr. Martina Stöver (IPP, Abt. 3 interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung): Stöver, M. & Bomball, J. (2013). Erfassung pflegerischer Handlungskompetenz in Modellprojekten. In R. Ertl-Schmuck & U. Greb (Hrsg.): Pflegedidaktische Handlungsfelder, S. 45-65. Beltz, Juventa: Weinheim; Basel. Mit einem weiteren Artikel vertreten ist Sabine Muths (IPP, Abt. 4 Qualifikations- und Curriculumforschung): Muths, S. (2013). Lerninseln. In R. Ertl-Schmuck & U. Greb (Hrsg.): Pflegedidaktische Handlungsfelder, S. 152-185. Beltz, Juventa: Weinheim; Basel.
Weitere Informationen zum Buch und Leseprobe: 05. April 2013: Stefan Görres fordert Nationales Institut für PflegeforschungProf. Dr. Stefan Görres, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen fordert für Deutschland ein Nationales Institut für Pflegeforschung nach dem Vorbild es „National Institute of Nursing Research“ in den USA. Ein Nationales Institut könnte die Pflegeforschung in Deutschland im Sinne einer nationalen Plattform bündeln und zur optimalen Nutzung evidenzbasierten Wissens für die pflegerische Versorgungspraxis beitragen. Lesen Sie den Artikel „Pflege soll endlich zur Chefsache werden“. Pflegeforschung: Wissenschaftler fordert Nationales Institut. CAREkonkret 12 // 22.3.2013. S. 3 hier.
Hier geht es zur Homepage der CAREkonkret:
Kontakt: 07. März 2013: Neu erschienen: IPP-Schriften 11. Norbert Schmacke: Die Zukunft der Allgemeinmedizin in Deutschland. Potenziale für eine angemessene Versorgung. Gutachten im Auftrag des GKV-Spitzenverbandes.Seit einigen Jahren wird in Politik und Öffentlichkeit darüber diskutiert, wie die Zukunft der hausärztlichen Versorgung angesichts der Überalterung der Hausärzte und der Schwierigkeit der Wiederbesetzung frei werdender Arztsitze sichergestellt werden kann. In einem wissenschaftlichen Gutachten zur Zukunft der Allgemeinmedizin in Deutschland kommt Prof. Norbert Schmacke von der Universität Bremen zu dem Ergebnis, dass die momentane Debatte die Chance bietet, über Grundfragen der Zusammenarbeit der Gesundheitssektoren gründlicher als bisher nachzudenken und entsprechende Weichenstellungen einzuleiten. Hierbei sollte eine gezielte Forschungsförderung eine zentrale Rolle spielen. Dies betrifft die Verwendung von Indikatoren für eine angemessene medizinische Versorgung ebenso wie das Einsetzen wirksamer Anreize zur Wahl des Gebiets Allgemeinmedizin durch den ärztlichen Nachwuchs. Das Gutachten zieht hierzu internationale Erfahrungen ebenso heran wie den aktuellen Stand zur Förderung der Allgemeinmedizin in Deutschland. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Frage einer besseren Ausschöpfung vorhandener Potenziale durch eine gendergerechte Gestaltung der ärztlichen Weiterbildung wie der Arbeitsbedingungen in Klinik und Praxis. Dem Gutachten liegen neben einer umfassenden Literaturrecherche Interviews mit Expertinnen und Experten aus Politik, Praxis und Wissenschaft zugrunde.Zur IPP-Schriften-Reihe: Das Direktorium des IPP gibt in unregelmäßigen Abständen Ausgaben der Reihe „IPP-Schriften“ als Online-Ausgabe heraus. Hier werden Forschungsberichte, Tagungsbeiträge und Arbeitspapiere veröffentlicht und zum Download zur Verfügung gestellt. Ziel der Schriftenreihe ist es, zum Wissenschaftstransfer in den Bereichen Public Health und Pflegeforschung beizutragen. N. Schmacke (2013). Die Zukunft der Allgemeinmedizin in Deutschland. Potenziale für eine angemessene Versorgung. Gutachten im Auftrag des GKV-Spitzenverbandes. IPP-Schriften 11. Schriftenreihe des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Universität Bremen. Herausgeber: Direktorium des IPP (Prof. Dr. Stefan Görres, Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck, Prof. Dr. Ansgar Gerhardus). ISSN 1864-4546 (Printausg.), ISSN 1867-1942 (Internetausg.)
Hier geht es zu der Online-Ausgabe der IPP-Schriften 11
Kontakt und Information Autor der Ausgabe IPP-Schriften 11:
E-Mail: schmacke@uni-bremen.de
Kontakt und Information IPP-Schriftenreihe: http://www.ipp.uni-bremen.de/ 04. März 2013: Wie kann gute Pflege auch in Zukunft gesichert werden? Stabilität und Variation des Care-Mix in Pflegeheimen unter Berücksichtigung von Case-Mix und OutcomeDie Zunahme der hochaltrigen, schwerstpflegebedürftigen und an Demenz erkrankten Bewohner, die Arbeitsverdichtung sowie der Personalmangel an qualifizierten MitarbeiterInnen stellen derzeit hohe Anforderungen an die oft knappen Ressourcen von Pflegeeinrichtungen. Dabei ist das Ineinandergreifen der beiden entscheidenden „Stellschrauben“ – Case-Mix (Zusammensetzung der Heimbewohner) und Care-Mix (Zusammensetzung des Personals) – für zukünftige Versorgungssituationen in der Langzeitpflege zentral, wenn es um die Frage geht, wie Pflegeheime die steigenden Anforderungen auch in Zukunft verlässlich bewältigen können. Gleichzeitig kann hinsichtlich der Ergebnisqualität (Outcome) ein deutlicher Zusammenhang zwischen den beiden Parametern Case- und Care-Mix vermutet werden und ist mit der Frage verbunden, ob und wie bei gegebenem Case-Mix und einem ebenso gegebenen Care-Mix die Ergebnisqualität pflegerischer Versorgung in der stationären Langzeitpflege beeinflusst wird. Dieser Thematik widmet sich ein neues Projekt, das am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) an der Universität Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Görres, Leiter der Abteilung „Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung“, durchgeführt wird. Mittels Erhebungs- und Fragebögen in vier Bremer Pflegeheimen werden Daten zu ausgewählten, quantifizierbaren Variablen des Care-, Case-Mix und der Ergebnisqualität erhoben. Ein daraufhin zu entwickelndes, statistisches Modell soll die Zusammenhänge zwischen den Variablen erstmalig abbilden. Damit liefert die Pilotstudie Rückschlüsse auf die Frage, wie die Herausforderungen in der stationären Versorgungssituation in Zukunft bewältigt werden können. Daneben wird durch die Auswahl und Überprüfung von quantifizierbaren Variablen die gesundheitspolitische Forderung nach sensitiven und validen Qualitätsindikatoren aufgegriffen, die das Abbilden der Qualität der pflegerischen Versorgung gegenüber den bisherigen Prüfinstrumenten weiterentwickeln können. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für Klinische Studien in Bremen (KKSB) und der Hochschule für Gesundheit in Bochum durchgeführt. Förderer ist der GKV-Spitzenverband, Projektstart ist der 1.4.2013. Weitere Informationen finden Sie hier .
Pressespiegel zum Projekt:
Kontakt: 01. März 2013: „Pflege gehört in den kommunalen Wertekanon“
Im Rahmen des Kongresses Pflege 2013 Ende Januar in Berlin referierte Prof.
Dr. Stefan Görres, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Public
Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen zum Thema: „Pflege
im Sozialstaat – Wie sieht die Zukunft aus?“. Stefan Görres benannte die
pflegepolitischen Herausforderungen und betonte die Notwendigkeit, die
Kommunen in ihrer Verantwortung und Steuerungskompetenz zu stärken und die
Pflege in das Zentrum des kommunalen Wertekanons zu rücken.
01. März 2013: Pflege-Wohngemeinschaften für den Norden: Abkehr von GroßeinrichtungenDas neue Angebot der Bremer Heimstiftung entspricht einer Expertenforderung nach qualitativ hochwertigen, sozialräumlich organisierten Angeboten für Pflegebedürftige. Dies forderte unlängst Prof. Dr. Stefan Görres, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Public Health und Pflegeforschung IPP der Universität Bremen.
Lesen Sie den Weserkurierartikel (E-Paper 12.02.2013) unter: 27. Februar 2013: Februar 2013: Start der Juniorforschungsgruppe SALUS – „Stadt als gesunder Lebensort unabhängig von sozialer Ungleichheit“ in der Abteilung Sozialepidemiologie am IPPDer Fokus dieser Juniorforschungsgruppe liegt auf einer integrierten Bewertung von pathogenen sowie salutogenen Umwelteffekten auf den Menschen im urbanen Raum unter Berücksichtigung sozialer Ungleichheit. Sie ist ein interdisziplinärer und internationaler Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der TU Dortmund, der University of Twente, der Hochschule Fulda und der Universität Bremen. Insgesamt fünf Promovierende werden sich an den vier Standorten Themen aus den Disziplinen Stadt-und Raumplanung, Geographie, Public Health und Epidemiologie widmen. Dabei sollen Schnittstellen aus städtischer Planung und Steuerung sowie von Public Health im Sinne der Leitbilder Nachhaltigkeit und Gesundheitsförderung herausgearbeitet und Synergieeffekte genützt werden. Im Rahmen eines Planspiels mit Praktikerinnen und Praktikern der Referenzstädte Dortmund und München werden die erarbeiteten Module erprobt. Eines der fünf Promotionsprojekte mit dem Thema: „Integrierte Bewertung von Mehrfachbelastungen bei sozialer Ungleichheit – Epidemiologische Analyse von Daten zu sozialer Lage, Wohnumwelt und Gesundheit von Kindern“ ist am IPP in der Abteilung Sozialepidemiologie angesiedelt. Die Juniorforschungsgruppe SALUS wird für drei Jahre von der Fritz und Hildegard Berg-Stiftung gefördert.
Kontakt: 22. Februar 2013: Gesundheitsforscher aus fünf Ländern treffen sich in Bremen - EU-Projekt soll helfen, komplexe medizinische Prozesse besser zu bewertenPressemitteilung der Universität Bremen Nr. 063 / 22. Februar 2013 KG Gemeinsam mit Partnern aus den Niederlanden, England, Norwegen, Italien und Deutschland hat das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen ein Projekt aus dem 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union eingeworben. Professor Ansgar Gerhardus, Sprecher der Abteilung für Versorgungsforschung und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Public Health, leitet die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit von „INTEGRATE-HTA“ - „Integrated health technology assessment for evaluating complex technologies“.
Was ist INTEGRATE-HTA?Mit INTEGRATE-HTA werden Methoden zur Bewertung von komplexen Gesundheitsleistungen entwickelt. Sie reichen von der Versorgung chronischer Erkrankungen, wie Herzkreislauferkrankungen, Krebs oder Diabetes, über die Palliativversorgung bis hin zu umfangreichen Präventionsstrategien zum Beispiel im betrieblichen Umfeld. Geeignete Instrumente zu einer umfassenden Bewertung dieser Gesundheitsleistungen fehlen jedoch bisher. Neben Fragen des medizinischen und ökonomischen Nutzens spielen auch ethische, soziale und kulturelle Faktoren eine Rolle. Die Perspektive und die Wünsche der Patienten sollen ebenso berücksichtigt werden, wie die Umgebung, in der die Gesundheitsleistungen erbracht werden.Das Projekt „INTEGRATE-HTA“ will diese Lücken schließen. Die im Rahmen des Projekts entwickelten Methoden werden am Beispiel der Palliativversorgung getestet und auf andere Versorgungsbereiche ausgeweitet. Anwender, Nutzer und Entscheidungsträger sollen Werkzeuge an die Hand bekommen, die eine systematische Einschätzung von komplexen Gesundheitsleistungen auf dem aktuellen Stand der Forschung ermöglichen. Mit dem Auftakttreffen der Forschergruppe vom 20. – 23. Februar 2013 in der Jugendherberge Bremen startet die internationale dreijährige Zusammenarbeit.
Universität Bremen 21. Februar 2013: Experten aus Alten- und Krankenpflege gründen in Berlin die Deutsch-Chinesische Gesellschaft für Pflege: Interview mit Gründungsmitglied Stefan GörresJenrich, H. (2013). Görres: „Wir sind doch keine Arbeitsvermittler!“. Experten aus Alten- und Krankenpflege gründen in Berlin die Deutsch-Chinesische Gesellschaft für Pflege. CAREkonkret Nr. 6 // 8.1.2013, S. 3. Lesen Sie den Artikel hier (PDF, 57KB) 19. Februar 2013: Stellungnahme der DGPH zum Entwurf für ein Gesundheitsförderungs- und Präventionsstärkungsgesetz
Unter nachfolgendem Link finden Sie die Stellungnahme der Deutschen
Gesellschaft für Public Health (DGPH) vom 01.02.2013 zum Referentenentwurf
des BMG für ein Gesundheitsförderungs- und Präventionsstärkungsgesetz vom
13.12.2012:
Kontakt: 13. Februar 2013: Afrikanische Migrantinnen und Migranten wünschen sich mehr Informationen zu HIV und AIDSWissenschaftler haben Projekt des Bremer Gesundheitsamtes begleitet / Ergebnisse wurden am 08.02.2013 in einem Symposium vorgestellt Ein Team des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen hat gemeinsam mit Kooperationspartnern von der Freien Universität Berlin und der Universität Oldenburg das Projekt „HIV-Prävention und Gesundheitsförderung für Migrantinnen und Migranten aus Sub-Sahara-Staaten“ des Bremer Gesundheitsamtes wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Der Wunsch nach mehr Informationen zu HIV und AIDS ist eines der Ergebnisse der vierjährigen Untersuchung. Unter den Migrantinnen und Migranten ist die Gruppe der Afrikanerinnen und Afrikaner die am stärksten von HIV betroffene Gruppe in Deutschland. Das Projekt, das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde, findet seinen Abschluss in einem Symposium, das die Forschungsergebnisse aus Fragebogen- und Interviewstudien vorstellt und ihre Bedeutung für die Praxis diskutiert. Gemeinsam mit Fachleuten aus dem Gesundheitsamt und Mitgliedern der Afrikanischen Communities sollen Möglichkeiten und Ansatzpunkte für einen Praxistransfer diskutiert werden. Das Symposium fand am Freitag, den 8. Februar im Gesundheitsamt Bremen statt. Das Projekt und seine Ergebnisse:Das Forschungsprojekt wurde in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Bremen und der Freien Universität Berlin, der Universität Bremen und der Universität Oldenburg durchgeführt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschten die Wirksamkeit des mehrfach ausgezeichneten Bremer HIV-Präventionsprojektes, das mit Hilfe afrikanischer Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Informationen über HIV in Call-Shops, Friseurläden, Diskotheken, bei Fußballturnieren und in den Afrikanischen Gemeinden verbreitet hat. Forschungsergebnisse dieser ersten Studie zu Wissen, Einstellungen und Verhalten von Afrikanern und Afrikanerinnen in Deutschland zeigen, dass sich über die Hälfte der Befragten (63 Prozent) in Bremen mehr Informationen über HIV wünschen, vor allem durch die Medien und die Gesundheitsämter. So sind auch Fehlannahmen über die Übertragungswege von HIV noch verbreitet: 8,1 Prozent glauben an Hexerei, 7,1 Prozent an die Übertragung durch die Luft und 9,3 Prozent durch die Anwesenheit im selben Raum. Um sich vor HIV zu schützen, nennen 95,3 Prozent Kondome, 87,4 Prozent Treue und 75,3 Prozent Abstinenz. Fast ein Viertel der Befragten glaubt aber auch an Schutz durch religiösen Glauben (24,8 Prozent), Sex mit einer Jungfrau (21,8 Prozent) oder die Auswahl eines Partners nach gesundem Aussehen (15,8 Prozent). Dabei ist auch die Angst vor Stigmatisierung und Diskriminierung ein Thema für die afrikanischen Migrantinnen und Migranten. So würden z.B. mehr als die Hälfte der afrikanischen Frauen (58 Prozent) die HIV-Infektion eines Familienmitgliedes geheim halten. Ein weiteres Ergebnis der Befragung: HIV-Präventionsangebote speziell für afrikanische Migrantinnen und Migranten laufen Gefahr, als stigmatisierend empfunden zu werden. HIV-Prävention muss daher kultursensibel gestaltet werden. Als Beitrag zur Verbesserung der Prävention wird ein neues Handbuch (MAQUA-HIV) mit Checklisten zur Qualitätssicherung in der HIV-Prävention für Migrantinnen und Migranten vorgestellt. Das Handbuch, das von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) unterstützt wird, wurde für Fachkräfte und Engagierte in der HIV-Prävention entwickelt, die selbst ein solches HIV-Präventionsprojekt entwickeln wollen oder schon umsetzen. Es wird an Gesundheitsämter und die Aids-Hilfe verschickt. Informationen zum Handbuch (MAQUA-HIV) s. unter: http://www.nr-verlag.de/nr454.htmlProjektbericht: IPP-Schriften 03., HIV/Aids-Prävention und Versorgung für MigrantInnen und Migranten aus Sub-Sahara Afrika (Projektbericht), Download unter: http://www.ipp.uni-bremen.de/downloads/ippschriften/ipp_schriften03.pdf Kontakt und Information:Dr. Silke Gräser, Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP (Assoziiertes Mitglied) Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften, Universität Bremen Tel.: 0441-17748 Mobil: 0172-1518810 E-Mail:
Heike Mertesacker MPH Fax: +49(0) 421 218-68981 E-Mail: hmertesa@uni-bremen.de 05. Februar 2013: Gabriele Bolte besetzt Professur für SozialepidemiologieZum 01. Februar 2013 hat Gabriele Bolte die Professur Sozialepidemiologie mit Schwerpunkt Genderforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen übernommen. Sie leitet die neu aufzubauende Abteilung Sozialepidemiologie am IPP. Erste Schwerpunkte werden die geschlechtersensible gesundheitswissenschaftliche Forschung, insbesondere methodische Aspekte zur Berücksichtigung von Gender in der Epidemiologie, und Umweltgerechtigkeit – Chancengleichheit bei Umwelt und Gesundheit – sein. Gabriele Bolte studierte Theoretische Medizin/Humanbiologie an der Universität Marburg und Public Health/Epidemiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie promovierte 1996 zu einem zellbiologischen Thema an der Universität Marburg und habilitierte sich 2006 mit epidemiologischen Studien zu Einflussfaktoren für Asthma und Allergien an der Universität Ulm. Gabriele Bolte hat langjährige Erfahrung in Public-Health-Forschung, -Praxis und -Lehre durch Tätigkeiten an Universitäten, einer Forschungseinrichtung und Behörden auf Bundes- und Landesebene. Sie arbeitete als Wissenschaftlerin 1992 bis 1998 an der Universitäts-Kinderklinik Tübingen, 1998 bis 1999 am Bundesamt für Strahlenschutz, 1999 bis 2002 am Helmholtz Zentrum München (damals GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit), 2002 bis 2004 an der Universität Ulm und 2004 bis 2013 am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. In der Lehre war sie an der Universität Ulm und der LMU München in den Studiengängen Humanmedizin, Master of Public Health und Master of Science Epidemiologie aktiv. Die Kolleginnen und Kollegen am Institut für Public Health und Pflegeforschung unter der Leitung von Prof. Stefan Görres heißen Gabriele Bolte sehr herzlich willkommen und freuen sich auf die Zusammenarbeit.
Kontakt:
Sekretariat: 04. Februar 2013: "Vergiss mein nicht": Ein Film mit Lernpotenzial. Drei Fragen an den Demenzexperten Stefan GörresLesen Sie das Interview mit Prof. Dr. Stefan Görres, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen unter:http://aktuell.evangelisch.de/artikel/77949/ein-film-mit-lernpotenzial Weitere Informationen zum Dokumentarfilm „Vergiss mein nicht“ von David Sieveking unter: http://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/frontnews/2013/02/09 04. Februar 2013: Neues Projekt am IPP: Wissensdatenbank für PflegendeDie Wissenschaftliche Begleitung und Entwicklung einer Wissensdatenbank zu den Themen Pflege und Schmerz ist Inhalt eines neuen Projektes, das am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) an der Universität Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck, Leiterin der Abteilung Qualifikations- und Curriculumforschung, durchgeführt wird. Das Projekt ist eine Kooperation des Bremer IT-Anbieters atacama | Software GmbH sowie des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen. Gefördert wird die Initiative aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die problemorientierte Wissensdatenbank soll Pflegende in der Recherche anwendungsrelevanten, evidenzbasierten Wissens unterstützen, pflegerische Entscheidungen fundieren helfen und die Medienkompetenz von Pflegenden stärken. Exemplarisch werden die Themen `Demenz´ und `Schmerz´ aufbereitet, die übergreifend für alle pflegerischen Einrichtungen relevant sind. In die Konzeption und Entwicklung der Datenbank werden fünf Bremer Einrichtungen einbezogen: die Bremer Krankenpflegeschule der freigemeinnützigen Krankenhäuser, das DIAKO Ev. Diakonie Krankenhaus, das Rotes Kreuz Krankenhaus, das Integrative Bildungszentrum am Klinikum Bremen-Mitte sowie die Convivo Unternehmensgruppe. Am 25.02.2013 wurde das Projekt mit einer Auftaktveranstaltung offiziell gestartet. Anwesend waren Frau Heike Fafflock als Vertreterin der Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Frau Antje Kehrbach vom Referat 43 des Senators für Gesundheit sowie Vertreterinnen und Vertreter der 5 Piloteinrichtungen. Gemeinsam wurde die Kooperation mit Inhalten gefüllt und Fragen zu Gestaltung und Gehalt der Wissensdatenbank gesammelt.
Weitere Informationen unter:
Zur Pressemitteilung der atacama Software GmbH: Prof. Dr. Ingrid-Darmann-Finck Universität Bremen Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) Grazer Str. 4 28359 Bremen Tel. 0421 218 68940 E-Mail: darmann@uni-bremen.de
01. Februar 2013: Feierliche Verleihung der Uni-Medaille für Almut Satrapa-SchillFür ihre Verdienste um die Bremer Universität erhielt Dr. Almut Satrapa-Schill von der Robert Bosch-Stiftung in einer Feierstunde am 17. Januar 2013 die Universitätsmedaille durch den Rektor der Universität Bremen, Herrn Prof. Dr. Bernd Scholz-Reiter verliehen. Frau Prof. Dr. Birgit Volmerg, Dekanin des Fachbereiches Human- und Gesundheitswissenschaften sowie Herr Dr. Hermann Schulte-Sasse, Senator für Gesundheit des Landes Bremen dankten Almut Satrapa Schill in ihren Grußworten für ihr hohes Engagement im Bereich der Gesundheits- und Pflegeforschung und ihr unbedingtes Eintreten für die Menschen. Dr. Satrapa-Schill ist seit mehr als 20 Jahren für die Programmentwicklung „Gesundheit“, „Pflege“ und „Alter und Demografie“ in der Robert Boschstiftung verantwortlich. In dieser Funktion entstand die langjährige Zusammenarbeit mit der Universität Bremen und die Förderung zahlreicher, innovativer Forschungsprojekte im Bereich der Pflegeforschung. Prof. Dr. Stefan Görres, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Public Health und Pflegeforschung, hob hervor, dass Frau Dr. Satrapa-Schill den Aufbau der Pflegeforschung an der Universität Bremen erheblich und erfolgreich bis heute unterstützt habe. „Nicht nur die pflegewissenschaftliche Scientific Community in Deutschland, sondern besonders die Pflegewissenschaft an der Universität Bremen haben ihr deshalb viel zu verdanken“. Nach einer äußerst beeindruckenden Festrede und Laudatio durch Prof. Dr. Dr.hc Andreas Kruse folgte eine Ansprache durch die Preisträgerin selbst. Almut Satrapa-Schill würdigte ihrerseits die 20-jährige Kooperation mit der Universität Bremen. Insbesondere bedankte sie sich bei den zahlreichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern in den Pflege- und Gesundheitswissenschaften der Universität für die langjährige Zusammenarbeit, die von Engagement, Qualität und Effizienz gekennzeichnet gewesen sei.
Weitere Informationen:
30. Januar 2013: Deutsch-Chinesische Gesellschaft für Pflege gegründetProf. Dr. Stefan Görres, Geschäftsführender Direktor des IPP, wurde als Stellvertretender Vorsitzender der am 24. Januar in Berlin gegründeten Deutsch-Chinesische Gesellschaft für Pflege gewählt. Ziel der Gesellschaft ist der Austausch von Fachwissen in den Bereichen Pflegepraxis, Pflegemanagement, Pflegewissenschaft und Forschung zwischen Deutschland und China. Zu diesem Zweck werden gemeinsame Studien sowie Delegationsreisen durchgeführt. Auf diese Weise wird für beide Länder ein fachlicher sowie praktischer Austausch ermöglicht. Gemeinsame Kongresse, Tagungen und Seminare werden willkommene Anlässe sein. Mehr unter: http://www.lifepr.de/inaktiv/bundesverband-pflegemanagement/Deutsch-Chinesis che-Gesellschaft-fuer-Pflege-DCGP-gegruendet/boxid/383644Lesen Sie hierzu auch den Artikel auf der kma-online unter: http://www.kma-online.de/ 29. Januar 2013: Gutachten zur ambulanten Pflege in Mecklenburg-Vorpommern nimmt Formen anWeitere Informationen unter: http://www.abvp.de/?we_objectID=3888S. auch: Mecklenburg-Vorpommern. Gutachten schafft Fakten für Vergütungsvereinbarungen. CAREkonkret Nr. 4 // 25.1.2013, S. 10 24. Januar 2013: Das Geschäft mit den PflegebedürftigenIm Fokus des WK-Artikels von Sabine Doll und Judith Dietl stehen die Folgen der Übernahme von Pflegeheimen durch Pflegekonzerne, wie demnächst auch in Bremen zu erwarten, und der damit einhergehenden Ökonomisierung der Pflege. Experten, u.a. Prof. Dr. Stefan Görres, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Public und Pflegeforschung an der Universität Bremen, äußern sich kritisch zu dieser Entwicklung.
Das Geschäft mit den Pflegebedürftigen. Sabine Doll und Judith Dietl.
Weser-Kurier vom 24.1.2013, S. 1 23. Januar 2013: „Wir brauchen intelligente Lösungen in der Pflege.“Prof. Dr. Stefan Görres, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Public Health und Pflegeforschung IPP der Universität Bremen spricht im Interview mit finanzen.de über den drohenden Personalmangel und die Zukunft der Pflege in Deutschland. Lesen Sie das Interview von Cornelia Görner unter: http://www.finanzen.de/magazin/interview_profgoerres"Pflege: Deutschland auf steigenden Pflegebedarf nicht vorbereitet." Artikel unter: http://www.finanzen.de/news/13796/pflege-deutschland-auf-steigenden-pflegebedarf-nicht-vorbereitet 21. Januar 2013: Stefan Görres in der Frankfurter Rundschau„Da kann einem Bange werden“, Artikel der Frankfurter Rundschau vom 18. Januar 2013von Daniel Baumann Es gibt immer mehr pflegebedürftige Menschen in Deutschland. Die Politik handelt zu langsam. Die Versorgung übernehmen hauptsächlich noch immer ihre Angehörigen, vor allem Frauen. Doch ohne die Pflege durch Angehörige wird es künftig kaum gehen.(...)
Lesen Sie hier den vollständigen Artikel unter: http://www.berliner-zeitung.de/politik/pflege--da-kann-einem-bange-werden-,1 0808018,21500718.html 21. Januar 2013: Stefan Görres im ZDF heute journal zu Gewalt in PflegeheimenProf. Dr. Stefan Görres, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen, äußert sich im Interview zu Gewalt in Pflegeheimen im ZDF heute journal vom 20.01.2013
Zur ZDF-heute-Sendung vom 20.01.13 17. Januar 2013: Stefan Görres im Deutschlandradio zum Thema PflegenotstandProf. Dr. Stefan Görres, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Public Health und Pflegeforschung, war am 18.01.13 zu Gast in der Sendung "Dringender Handlungsbedarf. Der drohende Pflegenotstand in Deutschland" des Deutschlandfunks. Hören Sie den Mitschnitt der Sendung unter: http://www.dradio.de/aod/html/?station=1&broadcast=445190&date=20130118& Weitere Informationen zur Sendung unter: http://www.dradio.de/dlf/programmtipp/lebenszeit/1979687/
„Lebenszeit“ Sendung vom 18. Januar 2013, 10.10 Uhr, Deutschlandradio 15. Januar 2013: Almut Satrapa-Schill erhält die UniversitätsmedaillePressemitteilung der Universität BremenMitteilung Nr. 2013006Autor/in: Mirja Uschkureit
Die dynamische Entwicklung und Etablierung der Pflegewissenschaft und -forschung an der Universität Bremen in den vergangenen zwei Jahrzehnten ist untrennbar mit dem Namen Dr. Almut Satrapa-Schill verbunden. Satrapa-Schill ist seit über 20 Jahren in der Robert Bosch Stiftung verantwortlich für Förderstrategien und Programmentwicklung „Gesundheit“, „Pflege“, „Alter und Demografie“. Sie leitet den Sonderbereich „Zukunftsfragen der Gesundheitsversorgung“. Aufgrund ihres Engagements konnten durch diese Förderungen grundlegende Rahmenbedingungen für den Aufbau von Forschungsstrukturen und Arbeitsschwerpunkten (etwa zur Ausbildung für die Gesundheitsversorgung von morgen) forciert und auch erfolgreich zu Ende gebracht werden. Seit Beginn der 90er Jahre hat sie auch politische Dialoge zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis initiieren können, an denen die Universität Bremen maßgeblich beteiligt war. Durch ihre unermüdliche Unterstützung vieler Projekte hat sie immer wieder ihre enge Verbundenheit mit der Disziplin Pflegewissenschaft insbesondere an der Universität unter Beweis gestellt. International hat sie zahlreiche Projektpartnerschaften initiiert, vor allem auch im ost- und südosteuropäischen Raum. Die Bremer Pflegewissenschaft wurde hier kontinuierlich eingebunden und konnte dadurch ihre Internationalisierungsbemühungen deutlich verstärken. „Insgesamt hat sich Dr. Almut Satrapa-Schill in einer Art und Weise für den Aufbau der Pflegewissenschaft und -forschung an der Universität Bremen verdient gemacht, wie es vergleichsweise keine andere Persönlichkeit außerhalb der Universität bisher getan hat. Ihr Engagement will sie auch in die Zukunft gerichtet fortsetzen: mit ihrer Unterstützung ist eine Pflegeforschungsagenda 2020 für Deutschland nach Schweizer Vorbild entstanden. Sie soll die zentralen Forschungsthemen der nächsten zehn Jahre festhalten und in den wissenschafts- sowie gesellschafts- und gesundheitspolitischen Diskurs einbringen. Auch hier hat sie die Uni Bremen verantwortlich mit einbezogen", betont Stefan Görres. Weitere Informationen:Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) Prof. Dr. Stefan Görres (Geschäftsführender Direktor) Tel: 0421 218-68900 E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de http://www.ipp.uni-bremen.de 20. Dezember 2012: Neu erschienen: IPP-Schriften 10Unter dem Titel „Bundesweiter Ideenwettbewerb „Gesunde Pflegeausbildung“. Anwendungsbeispiele für die Praxis“ ist die Ausgabe 10 der Reihe IPP Schriften neu erschienen und steht als Online-Ausgabe auf der Website des IPP zum Download bereit. Die AutorInnen Prof. Dr. Stefan Görres, Dr. Martina Stöver, Jaqueline Bomball, Aylin Schwanke, Melanie Bremer und Christin Adrian präsentieren die Ergebnisse zweier Forschungsvorhaben, die am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. Görres, Geschäftsführender Direktor, durchgeführt wurden. Die Gesundheit des Pflegepersonals in der Ausbildung stand im Fokus der Basisstudie „Bundesweiten Vollerhebung: Gesunde Pflegeausbildung“, die von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) in Auftrag gegeben wurde. Basierend auf den Ergebnissen dieser Erhebung lobte das IPP – ebenfalls im Auftrag der BGW – in der Folgestudie einen bundesweiten Ideenwettbewerb „Gesunde Pflegeausbildung“ aus. In der vorliegenden Ausgabe der IPP-Schriftenreihe werden 35 Konzepte von Ausbildungsstätten aus ganz Deutschland, die im Rahmen des Wettbewerbs eingereicht wurden, präsentiert. Zur IPP-Schriften-Reihe: Das Direktorium des IPP gibt in unregelmäßigen Abständen Ausgaben der Reihe „IPP-Schriften“ als Online-Ausgabe heraus. Hier werden Forschungsberichte, Tagungsbeiträge und Arbeitspapiere veröffentlicht und zum Download zur Verfügung gestellt. Ziel der Schriftenreihe ist es, zum Wissenschaftstransfer in den Bereichen Public Health und Pflegeforschung beizutragen. S. Görres, M. Stöver, J. Bomball, A. Schwanke, M. Bremer & C. Adrian (2012). Bundesweiter Ideenwettbewerb „Gesunde Pflegeausbildung“ Anwendungsbeispiele für die Praxis. IPP-Schriften 10. Schriftenreihe des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Universität Bremen. Herausgeber: Direktorium des IPP (Prof. Dr. Stefan Görres, Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck, Prof. Dr. Ansgar Gerhardus). ISSN 1864-4546 (Printausg.), ISSN 1867-1942 (Internetausg.) Hier geht es zu den Online-Ausgaben der IPP-Schriftenreihe.
Kontakt und Information: 23. November 2012: Neu erschienen: IPP-Schriften 09Unter dem Titel „Nationale Synopse zur Rolle der Pflegeberufe bei internationalen Katastropheneinsätzen – Global Disaster Nursing“ ist die Ausgabe 09 der Reihe IPP Schriften neu erschienen und steht als Online-Ausgaben auf der Website des IPP zum Download bereit. Die AutorInnen Prof. Dr. Stefan Görres, Niels Harenberg, Theresia Krieger, Dörte Magens und Ewa Joanna Sander präsentieren die Ergebnisse eines gleichnamigen Forschungsprojektes, das am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. Görres, Geschäftsführender Direktor, durchgeführt wurde. Zur IPP-Schriften-Reihe: Das Direktorium des IPP gibt in unregelmäßigen Abständen Ausgaben der Reihe „IPP-Schriften“ als Online-Ausgabe heraus. Hier werden Forschungsberichte, Tagungsbeiträge und Arbeitspapiere veröffentlicht und zum Download zur Verfügung gestellt. Ziel der Schriftenreihe ist es, zum Wissenschaftstransfer in den Bereichen Public Health und Pflegeforschung beizutragen. S. Görres, N. Harenberg, T. Krieger, D. Magens & E. J. Sander (2012). Nationale Synopse zur Rolle der Pflegeberufe bei internationalen Katastropheneinsätzen – Global Disaster Nursing. IPP-Schriften 09. Schriftenreihe des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Universität Bremen. Herausgeber: Direktorium des IPP (Prof. Dr. Stefan Görres, Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck, Prof. Dr. Ansgar Gerhardus). ISSN 1864-4546 (Printausg.), ISSN 1867-1942 (Internetausg.) Hier geht es zu den Online-Ausgaben der IPP-Schriftenreihe.
Kontakt und Information: 21. November 2012: Neues Projekt am IPP"Wissenschaftliche Begleitforschung zur Einführung der Prüfrichtlinie (PRL) für Regelprüfungen nach §20 Abs. 9 Selbstbestimmungsstärkungsgesetz (SbStG) des Landes Schleswig-Holstein"Das Projektvorhaben „Wissenschaftliche Begleitforschung zur Einführung der Prüfrichtlinie (PRL) für Regelprüfungen nach §20 Abs. 9 Selbstbestimmungsstärkungsgesetz (SbStG) des Landes Schleswig-Holstein“ wird im Auftrag Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein von der Abteilung 3 durchgeführt. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Prüfrichtlinie anhand einer wissenschaftlichen Begleitforschung hinsichtlich ihrer inhaltlichen Entsprechung mit dem SbStG, ihrer Umsetzung, Handhabbarkeit und ggf. Änderungs- und Anpassungsbedarfe zu evaluieren. Darüber hinaus sollen die Schnittstellen zu den MDK-Prüfrichtlinien und Potentiale zur Zusammenarbeit mit dem MDK herausgearbeitet und Entbürokratisierungspotentiale identifiziert werden. Mehr zum Projekt erfahren Sie hier 15. November 2012: „Wertewandel ist nötig“Stefan Görres im ZDF-InterviewFür den Umgang mit älteren Menschen sind ein geändertes Bewusstsein und ein Wertewandel in der Gesellschaft nötig, erklärte Prof. Dr. Stefan Görres, Direktor des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Uni Bremen in einem ZDF-Interview. Anlass für das Gespräch, das am 14.11.2012 im ZDF heute journal ausgestrahlt wurde, war ein kürzlich bekannt gewordener Vorfall in einem Bremer Pflegeheim, durch den das Thema Gewalt in der Pflege in das öffentliche Bewusstsein gerückt ist.
Sehen Sie den ZDF-Beitrag „Gewalt im Pflegeheim“ im ZDF heute journal vom 14.11.2012 um 23:04 Uhr in der ZDF-Mediathek unter:
Sehen Sie das Interview mit Prof. Dr. Stefan Görres unter: 10. November 2012: Stefan Görres zum Thema "Zuhause sterben" in ARD-Beitrag
Der Film von Renate Werner untersucht die gesetzlichen Rahmenbedingungen und
deren Umsetzung in der Palliativversorgung Deutschlands für Menschen, die
den Wunsch haben, in Würde zu Hause zu sterben. Mit Redebeiträgen von Stefan
Görres u.a.
s. auch Ankündigung unter daserste.de unter: Zum Livestream des Films in der ARD-Mediathek (Beiträge 12.11.12): http://mediathek.daserste.de/themen/7012514_ard-themenwoche/12434734_zuhause -sterben 08. November 2012: Fotoausstellung zur Situation von Kindern im Krieg eröffnet / Mit-Initiator ist das Institut für Public Health und Pflegeforschung„ich krieg dich – Kinder in bewaffneten Konflikten“ Die Eröffnungsveranstaltung fand am 6. November 2012 um 17 Uhr im Haus der Bremischen Bürgerschaft statt. Kinder im Krieg - das ist heute in vielen Regionen der Welt bittere Realität. Täglich sehen wir in den Medien Bilder von Kriegsereignissen. Aber es gibt kaum Einblicke in den Alltag der Kinder inmitten von Trauer und Zerstörungen. Was sie erleben, ist schwer vorstellbar. Diesem Thema widmet sich die Ausstellung „ich krieg dich – Kinder in bewaffneten Konflikten“ der Organisation „World Vision Deutschland e.V.“, die auf Einladung der Bremischen Bürgerschaft nach Bremen kommt. Dies geht u.a. auf eine Initiative des Instituts für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen zurück. In der Ausstellung, die auch schon im Deutschen Bundestag gezeigt wurde, sind Beispiele aus vier Ländern zu sehen: Demokratische Republik Kongo, Uganda, Afghanistan und Libanon. Bilder, Zitate, Video-Clips und Hintergrundinformationen veranschaulichen die Lebensumstände von Kindern, die als Flüchtlinge, Waisen oder Kindersoldaten aufwachsen. Wie ist es, ohne den Schutz und die Geborgenheit in einem Zuhause groß zu werden? Was wird aus einem Kind, das in einer unberechenbaren Welt in Angst leben muss? Die Bilder und Texte verdeutlichen: man kann helfen – und verändern. Ablauf der Eröffnungsveranstaltung:
Anschließend führte der Experte für Friedensförderung bei World Vision, Ekkehard Forberg, durch die Ausstellung. Die Ausstellung endet am 11. Dezember 2012. Weitere Informationen zur Ausstellung unter: Beate Ramm Freie Hansestadt Bremen Bremische Bürgerschaft Pressestelle Am Markt 20, 28195 Bremen Tel.: +49 421 361- 12408 E-Mail: beate.ramm@buergerschaft.bremen.de Internet: www.bremische-bürgerschaft.de 08. November 2012: Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck im buten-un-binnen-Interview zum Misshandlungsfall in Bremer PflegeheimBericht über Misshandlungsfall in Bremer Pflegeheim. Zu Gast im buten-un-binnen-Studio: Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck, Pflegewissenschaftlerin und Direktoriumsmitglied des Instituts für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen.
Sehen Sie das Interview unter: 07. November 2012: 14. Fachgespräch Alumni Netzwerk „Pflege braucht Eliten e.V.“ am 13.11.12 in Berlinam 13.11.2012 findet zum Thema „Sozialraumorientierte Pflege und kommunale Verantwortung – Neuausrichtung der Pflegelandschaft“ in Berlin das 14. Fachgespräch Alumni Netzwerk „Pflege braucht Eliten e.V." statt.Moderation: Prof. Dr. Stefan Görres, 1. Vorsitzender Alumni Netzwerk, Bremen Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier (PDF, 123KB). 06. November 2012: Altenpflege: Politik fordert mehr KontrolleBremer Nachrichten vom 6.11.2012Prof. Stefan Görres, geschäftsführender Direktor des Instituts für Public Health und Pflegeforschung, äußert sich zur Situation in Bremer Pflegeeinrichtungen.Lesen Sie hier den Artikel der Bremer Tageszeitungen von Matthias Lüdecke, Ausgabe: Bremer Nachrichten, Seite: 10, vom 06.11.2012 |


