Aktuelle Mitteilungen

Mitteilungen aus den Medien, Hinweise für Veranstaltungen, neue Publikationen und sonstige Mitteilungen des IPP.

Prof. Dr. Stefan Görres in der HCM-Umfrage zur Bundestagswahl

Prof. Dr. Stefan Görres, Mitglied des Direktoriums des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen spricht sich in einer Umfrage des Fachmagazins „Health&Care Management“ für die Aufstellung eines Ministeriums für Gesundheit und Pflege aus.

Lesen Sie den Beitrag unter: http://www.hcm-magazin.de/ein-ministerium-fuer-gesundheit-und-pflege-waere-ein-klares-und-ueberfaelliges-signal/150/10661/357547

Kontakt:

Prof. Dr. Stefan Görres
Universität Bremen
Dekan FB 11
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung (iap)
Tel.-Sekretariat -68901/ -68906

Email: sgoerres@uni-bremen.de

http://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-3-interdisziplinaere-alterns-und-pflegeforschung/

Gastkommentar von Prof. Dr. Stefan Görres im Weser-Kurier

Der Mangel an Pflegefachkräften in Deutschland ist an der Fachkraftquote, die derzeit kaum und künftig nicht mehr erfüllt wird, erkennbar. Prof. Görres führt als mögliche Lösung einen Care-Mix an. Dieser kann einen flexiblen Einsatz der Pflegekräfte ermöglichen, die Prozessabläufe optimieren sowie einen Rückgang der Pflegequalität verhindern. Hingegen wirken debattierte Lösungsansätze, wie eine Optimierung der Ausbildung und Arbeitsbedingungen oder eine Erhöhung der Wertschätzung des Berufes, nur langfristig dieser Ressourcenknappheit entgegen.


Prof. Dr. Görres / WESER-KURIER

Quelle: WESER KURIER, Tageszeitung für Bremen und Niedersachsen.
31.08.2017, S. 2





Kontakt

Prof. Stefan Görres

Grazer Str. 4

28359 Bremen

0421-218 68900

sgoerres@uni-bremen.de

Sozialsenatorin, die Gewerkschaft Verdi und Betroffene lehnen Abschaffung der Mindestquote kategorisch ab

Interview und Stellungnahme von Prof. Dr. Stefan Görres zur Fachkraftquote in der Pflege

Stürmann, A., Private wollen weniger Pflegefachkräfte. WESER KURIER. Tageszeitung für Bremen und Niedersachsen. Ausgabe vom 10.08.2017, S. 1.

Kontakt:

Prof. Dr. Stefan Görres

Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

Grazer Straße 4, 28359 Bremen

Tel.: 0421-218-68900/-68901

Fax.: 0421-218-98 68900

Email: sgoerres@uni-bremen.de

Wirksamkeit geriatrisch-rehabilitativer Intervention in der Pflege aus Sicht der Wissenschaft

In: CareKonkret Ausgabe 31, S.4

http://www.carekonkret.net/



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Prof. Dr. Stefan Görres

Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

Grazer Straße 4, 28359 Bremen

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Wissenswertes zur aktuellen Pflege- und Gesundheitsforschung am IPP

Die neueste Publikationsliste des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) mit Beiträgen aus dem Zeitraum Januar bis März 2017 steht nun zum Download bereit. Sie bietet weiterführende Links zu den einzelnen Beiträgen, Interessierte haben die Möglichkeit direkt zu den jeweiligen Autorinnen und Autoren über die Mitgliederliste des IPP Kontakt aufzunehmen.

Zur Mitgliederliste

Publikationsliste 2/2017

 

Kontakt:
Heike Mertesacker MPH
Wissenschaftliche Geschäftsführung & Koordination IPP-Geschäftsstelle
Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP),
Wissenschaftsschwerpunkt Healthsciences der Universität Bremen
Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften, Universität Bremen
Grazer Str. 4
D - 28359 Bremen
Phone: +49 421 218-68980 /-68880
E-Mail: hmertesa@uni-bremen.de
http://www.ipp.uni-bremen.de

www.healthsciences.uni-bremen.de

Interview mit Stefan Görres

In Deutschland ist ein abgestuftes Qualifikationsmodell in den Pflegeberufen längst auf dem Weg, sagt der Bremer Gerontologe Stefan Görres. Er wünscht sich mehr Gestaltungsphantasie der Einrichtungen, solange die Gesetzgebung stockt.

https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0036-1594767

Kontakt:

Prof. Dr. Stefan Görres

Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

Grazer Straße 4, 28359 Bremen

Tel.: 0421-218-68900/-68901

Fax.: 0421-218-98 68900

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WSP6© Tim-Christoph Engelhardt
Präsentationen jetzt online verfügbar

An der vom Wissenschaftsschwerpunkt „Gesundheitswissenschaften – Health Sciences“ veranstalteten internationalen Fachtagung im Konsul-Hackfeld-Haus beteiligten sich über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer lebhaft an den Diskussionen der beiden Tage. Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck, Prof. Dr. Ansgar Gerhardus, Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann, Dr. Dirk Peschke und Prof. Dr. Gabriele Bolte vom IPP moderierten bzw. kommentierten in Kurzbeiträgen die einzelnen Themenschwerpunkte.

Die Fachtagung war anhand von vier Sitzungen zu unterschiedlichen Aspekten des Schwerpunktthemas strukturiert. Es gab jeweils einen Keynote-Speaker und im Anschluss einen oder mehrere Vorträge zu dem Thema, in denen Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler über einschlägige Forschungsprojekte berichteten.  In der ersten Sitzung legte Prof. James Nazroo von der Universität Manchester dar, wie stark Gesundheitszustand und gesundheitliche Versorgung im Alter von sozialen Umständen geprägt wird. Er schlug als wesentliche Policy-Ansätze zur Verminderung dieser gesundheitlichen Ungleichheit die Fokussierung auf das Thema Wohnen im Alter sowie auf ein für alle auskömmliches Rentenniveau vor und begründete dies mit aktuellen Entwicklungen insbesondere in Großbritannien. Einen sehr guten Anschluss an diesen Beitrag bildete der sich anschließende Vortrag zu sozioökonomischer Ungleichheit und  nicht abgedeckten Versorgungsbedarfen bei Älteren (J.Hoebel, RKI Berlin). Ungerechtigkeit bei den Zugängen zur Langzeitpflege im europäischen Vergleich wurde anschließend vorgestellt und diskutiert (S.Ilianca, Wien). Die zweite Sitzung stand unter dem Fokus „Qualifikationsanforderungen und Ausbildung der Gesundheitsberufe“. Prof. Carol Hall von der Universität Nottingham und Repräsentantin in zahlreichen europäischen Arbeitsgruppen diskutierte in ihrem Beitrag die Wirkungen von Regelwerken auf europäischer Ebene auf nationale (Pflege) Bildungssysteme. In einem weiteren Beitrag zweier Kolleginnen der Universität Maastricht wurde die Entwicklung eines neuen Qualifikationsprofils, des „Geriatric Family Companion“ präsentiert (E.Dorant, T.Krieger, Maastricht). Gegenstand der dritten Sitzung war Prävention und das Gesunde Altern. Prof. Clemens Tesch-Römer, Leiter des Deutschen Zentrums für Altersfragen, gab einen lebendigen und kritischen Einblick in das vieldiskutierte Konzept des „erfolgreichen Alterns“ und plädierte für einen breiteren Ansatz, der auch positive Aspekte des Alterns bei Menschen mit vorhandenen gesundheitlichen Einschränkungen umfasst. Eine Analyse zur Zeitnutzung für verschiedene Tätigkeiten des Alltags als alternativen Ansatz zur Untersuchung von Gender- und anderen Einflüssen auf den Gesundheitszustand folgte auf diesen Beitrag (N.Adjei, Bremen). Die vierte Sitzung beschäftigte sich mit  „Altern und Diversity: Anforderungen an Versorgungssysteme“. Die Keynote-Speakerin, Ass. Prof. Janine Suurmond von der Universität Amsterdam stellte Befunde aus den Niederlanden zur Versorgung von alten Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen vor. Im anschließenden Beitrag wurde eine Studie zum Thema Gesundheitsförderung am Beispiel der Freizeitbewegungsaktivitäten von Menschen mit Migrationshintergrund präsentiert (J.Schönbach, Uni Bremen).

Ein besonderer Höhepunkt war die Abendveranstaltung in der oberen Rathaushalle, bei der die Senatorin Prof. Eva Quante-Brandt als Schirmherrin der Tagung zunächst über die Ergebnisse der Gesundheitsministerkonferenz in der Vorwoche informierte und anschließend in einer Podiumsdiskussion Rede und Antwort stand. Unter der Moderation von Profs. Ingrid Darmann-Finck und Hajo Zeeb vom Wissenschaftsschwerpunkt diskutieren die Senatorin, Prof. Tesch-Römer, Prof. Heinz Rothgang (SOCIUM, Universität Bremen und Wissenschaftsschwerpunkt) sowie Alexander Künzel von der Bremer Heimstiftung über neue Ansätze in der Verminderung von Ungleichheit und Ungerechtigkeit im Alter. Das sehr aktiv an der Diskussion beteiligte Publikum umfasste Tagungsteilnehmende und viele Interessierte u.a. aus Verbänden, Ärzteschaft und Gesundheitswirtschaft.

Präsentationen der Tagung zum Download: http://www.healthsciences.uni-bremen.de/veranstaltungen/ahe-tagung-2017.html

Kontakt:

Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck

Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

Sprecherin für den Wissenschaftsschwerpunkt 6 Health Sciences

Telefon (0421) 218-68940

E-Mail darmann@uni-bremen.de

Stefan Görres in einem Interview zum Verhältnis von Digitalisierung und Pflege

http://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4906211

Prof. Dr. Stefan Görres

Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

Grazer Straße 4, 28359 Bremen

Tel.: 0421-218-68900/-68901

Fax.: 0421-218-98 68900

Email: sgoerres@uni-bremen.de

Gabriele Bolte© Gabriele Bolte
Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die beiden Verbundprojekte bis 2021 mit insgesamt rund 2,7 Millionen Euro

Doppelter Erfolg für das Institut für Public Health: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat jetzt zwei Anträge von Gabriele Bolte, Professorin für Sozialepidemiologie an der Universität Bremen und Leiterin der Abteilung Sozialepidemiologie im IPP, in der Förderinitiative "Gesund – ein Leben lang" bewilligt. Die beiden großen Vorhaben zu geschlechtersensibler gesundheitswissenschaftlicher Forschung werden für vier Jahre bis 2021 mit insgesamt 2,7 Millionen Euro gefördert.

Das Verbundprojekt INGER

In der biomedizinischen Forschung und Praxis zu Umwelt und Gesundheit wird Geschlecht mit den vielfältigen biologischen und sozialen Dimensionen noch nicht angemessen berücksichtigt. Beispielsweise können biologische Faktoren dazu führen, dass Umweltschadstoffe unterschiedlich im Körper wirken. Zugleich haben gesellschaftliche Geschlechterverhältnisse Auswirkungen auf Lebensbedingungen und Verhaltensweisen, die zu Unterschieden in Art und Ausmaß der Belastung führen. Das Verbundprojekt INGER (Integration von Geschlecht in die Forschung zu umweltbezogener Gesundheit) hat zum Ziel, Methoden für eine geschlechtersensible Datenerhebung und Datenanalyse in Bevölkerungsstudien zu entwickeln und zu erproben. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen eine Basis bilden für Empfehlungen für geschlechtersensible Präventionsmaßnahmen im Bereich Umwelt und Gesundheit und für einen geschlechtersensiblen umweltbezogenen Gesundheitsschutz. Das Verbundprojekt INGER umfasst die Forschungs- und Anwendungsfelder Umweltepidemiologie, Umwelttoxikologie und Public Health. Führende Institutionen in diesen Forschungsbereichen arbeiten in dem Verbundprojekt zusammen: Neben der Universität Bremen, die die Koordination übernimmt, sind das Helmholtz Zentrum München, das Umweltbundesamt Berlin und der Lehrstuhl Gender and Science an der Humboldt-Universität zu Berlin beteiligt.

Das Verbundprojekt AdvanceGender

In der Gesundheitsberichterstattung werden Daten zwar heutzutage routinemäßig für Männer und Frauen getrennt dargestellt, jedoch fehlt oftmals eine weitergehende Auseinandersetzung. Es stellt sich zum Beispiel die Frage, welche Bedeutung Geschlecht im Kontext sozialer Ungleichheiten, gesellschaftlicher Machtverhältnisse und Normen für die Gesundheit hat. Dies liegt vor allem daran, dass sich Gesundheitsberichterstattung wesentlich auf Studienergebnisse – Befragungen und Untersuchungen – bezieht. Wenn diese Studien lediglich zwei statische Kategorien „Männer" und „Frauen" betrachten, können soziale und biologische Geschlechterdimensionen und deren wechselseitige Beeinflussung nicht angemessen erfasst werden. An diesem Punkt setzt das Verbundprojekt AdvanceGender an: Es analysiert und bewertet die Geschlechtersensibilität des gesamten Forschungsprozesses populationsbasierter Studien zur Gesundheit. Ansätze für eine Verbesserung sollen für die Auswahl von Studienteilnehmenden und für die Datenanalyse entwickelt werden. Das Verbundprojekt wird von der Charité – Universitätsmedizin Berlin koordiniert. Das Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen leitet das Teilprojekt AdvanceDataAnalysis, in dem quantitative Methoden für eine geschlechtersensible Datenanalyse entwickelt werden. Der dritte Partner ist das Robert Koch-Institut Berlin, das für die Gesundheitsberichterstattung auf Bundesebene zuständig ist.

Transfer in die Politik

Beide Verbundprojekte, INGER und AdvanceGender, zeichnen sich dadurch aus, dass in ihnen nicht nur eine interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Forschung stattfinden wird, sondern dass die in dem jeweiligen Themenfeld entscheidenden Bundesbehörden mitwirken. Dadurch wird ein Transfer der Forschungsergebnisse in die Politikberatung auf Bundesebene für einen geschlechtersensiblen, umweltbezogenen Gesundheitsschutz sowie Gesundheitsförderungs- und Präventionsmaßnahmen gewährleistet.

Prof. Dr. Gabriele Bolte

Institut für Public Health und Pflegeforschung

Abteilung Sozialepidemiologie

E-Mail: gabriele.bolte@uni-bremen.de

Cover IPP Info
Bewertung komplexer Interventionen in Gesundheitsförderung, Prävention und Versorgung

Komplexe Interventionen sind mittlerweile fester Bestandteil in vielen Bereichen der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung, in der Prävention sowie in der Gesundheitsförderung. Was zeichnet Komplexität in den Gesundheitswissenschaften eigentlich aus, und welche  Herausforderungen bringt sie mit sich? Wie lassen sich komplexe Interventionen messen und bewerten? Welche Kriterien eigenen sich für eine aussagekräftige Berichterstattung von Projekten, die mit komplexen Interventionen befasst sind? Kann man komplexes Entscheiden studieren? Mit diesen und anderen Fragen befassen sich die Artikel zum Schwerpunktthema im IPP-Info 14. Die anschließenden Rubriken informieren über neue Forschungsprojekte und Aktivitäten des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen.


Kontakt & Information Redaktion:

Prof. Dr. Ansgar Gerhardus, Mitglied des Direktoriums des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Fachbereich 11, Universität Bremen

Mail: ansgar.gerhardus@uni-bremen.de

Heike Mertesacker, MPH, (Wissenschaftliche Koordination), Geschäftsstelle Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Fachbereich 11, Universität Bremen

Mail: hmertesa@uni-bremen.de

Bestelladresse Printausgabe:

Neli Perchemlieva (Sekretariat/ Verwaltung), Geschäftsstelle Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Fachbereich 11, Universität Bremen.

Tel.: 0421 218 68880

Mail: neli.perchemlieva@uni-bremen.de

www.ipp.uni-bremen.de

Online-Ausgabe mit Literaturangaben des IPP-Infos 14 unter:

http://www.ipp.uni-bremen.de/veroeffentlichungen/ipp-info/